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Vorder-Trüttlisberg
 
 
Vorder-Trüttlisberg Alp Kataster Nr: 842-21 Seite neu laden Feedback
mutiert: 26.09.2018 14:02:26 Zugriffe:
Sennten
  • 3216 - Vorder Trüttlisberg
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    Titelbild Vorder Trüttlisberg von S
    Dahinter das Lauenenhorn.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2005
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Lauenen / Saanen (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Alpkorporation Trüttlisberg mit 11 Alpansprechern; Kontaktperson ist der Bergvogt, vgl. hinten:
       
    Info zur Alp
    Hanspeter Würsten-Reichenbach
    Lorenzmatte
    3782 Lauenen
    Tel: 033 765 32 15
       
    Landeskarten 1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Vordere Trüttlisberg 
       
    Koordinaten 594000/141075  E 7° 21' 38.13
    E 7.360591 - N 46.420996
       
    Höhe ü. M. 1818 m
       
    Lage der Alp Die am W-Hang der Taube auf 1660 - 2080 m gelegene Alp reicht von der Safranvorsass bis an die Gemeindegrenze ennet der Wasserscheide des Trüttlisbergpasses, der nach der Lenk führt. Im allgemeinen ist das tiefgründige Terrain nur mässig geneigt, leicht wellig und daher weidgängig. Der Boden gehört der Flyschzone an, weshalb verschiedene Partien entweder vernässt oder dann sehr trocken und mit einer borstigen Grasnarbe versehen sind. Einige Mulden wiederum, und auch die gedüngten Läger, sind gutgräsig, aber im Unterstafel sind leider grössere Flächen verblackt. Auf dem Oberstafel gegen die Wasserscheide zu hat es windexponierte Stellen, die abgelegen und nicht ertragreich sind.
       
    Wege zur Alp Mit PW oder mit Bahn und Postauto über Gstaad ins Turbachtal bis Statt oder ins Lauenental und von irgendeiner Station der einen oder anderen Seite vor dem oder über den Türlipass (1986 m) auf die Alp; auch von der Lenk her (1068 m) ist die Alp zu Fuss über den Trüttlisbergpass (2038 m) zu erreichen (Wanderbuch 3094, Routen 4, 7, 16 und 23; 3100, Route 7 [Teil der Hinteren Gasse]).
       
    Touristische Informationen Zu den beiden Trüttlisberg-Alpen am Türlipass kommt man über Wasserngrat-Brüschgrat (leider sommers ohne Bergbahn), von der Alp Turnels her über den gleichnamigen Pass, durchs Turbachtal und dem Heuberg entlang (enger, steilwandiger, kahler und wilder Kessel), von Lauenen heraus oder von der Lenk über den Trüttlisbergpass (eine Etappe der Hinteren Gasse, Wanderbuch 3100, Route 8, resp. 14. Tag der Original-Alpenpass-Route (5.15 h): Lenk - Rohrbüel 1496 m - Unter Lochberg 1659 m - Trüttlisbergpass 2038 m - Vordere Trüttlisberg 1818 m - Rütschli 1402 m - Lauenen 1241 m, http://www.wandersite.ch/Alpenpassroute.html#Hinwe); alles traumhafte Wander- und teilweise Aussichtsgebiete für Ausdauernde, Erfahrene, Wagemutige und Entdeckungsfreudige, mit den krönenden Lauenenhorn und Giferspitz; touristische Einrichtungen sind sehr sparsam angebracht (Wanderbuch 3094, Routen 4, 7, 16 und 23).
       
    Infrastruktur Güterstrasse von Lauenen bis in die Safretvorsass; von dort Güterweg auf den Stafel und in die Weide.
    Energieversorgung durch Dieselaggregat und Akku.
    Überall sind nebst den Stafelbrunnen auch Weidebrunnen installiert worden, denn es hat genügend Quellen, die auch in Trockenperioden die Alp ausreichend mit Wasser versorgen.
       
    Stafel  Die Alp bildet das einstaflige Senntum 3216/S 2117; ein weiteres Senntum hat keine Zulassungsnummer.
       
    Bestossung Vorder Trüttlisberg :  73 Stösse   in 77 Tagen (Mitte Juni bis Anfang September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 77
    Normalstösse : 56
       
    Weideflächen 59 ha  Weideland ,  6 ha  Waldweide,  2 ha  Streueland  Total  67 ha
       
    Besonderes zur Alp Seyung von 84 Rindersweid. Alle 8 Bauten sind in Privatbesitz. Früher wohl sogar mehr als die zwei Sennten (nach Alpkataster 1966). Das beschriebene Senntum benutzt einen "Grenzstafel" (Flurname "Steistoss"), d.h. es musste auch früher keinen Stafelwechsel vornehmen, sondern nur die entsprechend andere Stalltüre aufmachen. Es ist ein sehr in die Länge gezogener Berg bis über die Krete nach Lenk hinüber; für die Milchkühe in acht Schläge unterteilt und mit teilweise langen Anmarsch- und Rückmarschwegen (um das Vieh zu holen!).
    Vgl. die Reportage im Berner Oberländer vom 02 09 04 von Ruth Oehrli. 
       
         
     
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