» Suche «
Bern
Niedersimmental
Diemtigen
Frächen
 
 
Frächen Alp Kataster Nr: 762-022 Seite neu laden Feedback
mutiert: 16.03.2012 17:39:36 Zugriffe:
Sennten
  • ...... - Frächen
  •    
    Titelbild Frächen von NE
    Hinten Wiriehorn.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2009
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Diemtigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Die Alp Frächen gehört zur Alp Tschuggen und ist Eigentum der Feuerstattberechtigten von Diemtigen. Die Alp ist von Tschuggen ausgezäunt und wird von Familie Ueli Kernen-Mani, Diemtigbergli, 3754 Diemtigen, 033 681 11 75, eigenständig bewirtschaftet (Kontaktperson).

    Kilchfluh (früher Teil der Alp 762-022) ist heute LN und gehört Hanspeter Fankhauser-von Allmen, Gruben, 3756 Zwischenflüh, 033 684 13 49 (und wird deshalb hier nicht behandelt).
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:25000   NIESEN  1227
    1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Frächen 
       
    Koordinaten 607525/164050  E 7° 32' 12.82
    E 7.536895 - N 46.627654
       
    Höhe ü. M. 1511 m
       
    Lage der Alp Frächen als der oberste, abgelegene Weidezipfel ist ein von der Tschuggenalp abgezäunter Teil von Tschuggenallmend, auf 1460 - 1600 m auf der Krete gelegen und nach NE orientiert. Relativ weidgängig, naturtrocken und eher borstgräsig, soweit nicht gedüngt.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW bis Diemtigbergli (ab dort bewilligungspflichtig) oder bis an irgendeine Stelle im Diemtigtal; zu Fuss ab Bahnstation Oey-Diemtigen oder einer der Postautohaltestellen im Diemtigtal auf den zahlreichen Wanderwegen auf die Alp im S der Tschuggenalp (keine Wanderbuchempfehlung).
       
    Touristische Informationen Auf Tschuggen (762-021) führt Daniel Reber in der "Reberhütte" ein Bergbeizli mit Übernachtungsmöglichkeiten (Senntum 1124).
    Direkt hinter Tschuggen liegen die Feldmöser (Gde. Erlenbach, 763-032), früher zusammen mit Tschuggen ein bekanntes Skilagergebiet für Schulen und Vereine, in einem wildromantischen Kessel gelegen, eher schattig, weg von allem, auf 1342 m; über einen steilen Felsenweg erreicht man auf Bergwanderwegen im Gebiet Turnen-Pfaffen verschiedene schöngelegene und abwechslungsreiche Alpen und Aussichtspunkte; auf der Rinderalp (vgl. 763-33) z.B. mit einer Purpurenzianweide, dem Alphüttendorf und dem markanten Abendberg; weiter führen Höhenwanderwege ins Obersimmental (Wanderbuch 3094, teilweise Routen 27, 31d, 37 und 39).

    Jeweils in der 2. Hälfte Juli findet der Tschuggendorfet statt, ein grosses, amächeliges Volksfest, bei dem alle mitmachen.
       
    Infrastruktur Gemeinsamer Güterweg mit Tschuggenalp bis Frächen.
    Energieversorgung: Traktor mit Welle, Gas, Petrol.
    Wasserversorgung: Seit 2005 neu gefasste Quelle im obersten Teil der Alp mit 5 m3 Reservoir; die ganze Alp bis oberste Weide Tschuggen ist mit Tränkebecken versorgt. Zwei zusätzliche Quellen ob und unter der Hütte Frächen; es kann sogar Wasser an die oberen Tschuggenhütten abgegeben werden.
       
    Stafel  1 einstafliges Senntum; mit Vorweide auf Diemtigen-Allmend (762-012)
       
    Bestossung Frächen :  17 Stösse   in 120 Tagen (Anfang Juni bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 120
    Normalstösse : 20
       
    Weideflächen 23 ha  Weideland  Total  23 ha
       
    Besonderes zur Alp Kilchfluh ist LN und gehört damit nicht in dieses Inventar. Früher wurde diese Alp als Vorweide zu Lueglen, Gde. Boltigen, genutzt und war damals stark unternutzt. Bewirtschafter Hanspeter Fankhauser-von Allmen, 3756 Zwischenflüh, nutzt es als Vorweide zur Unteren Heitern (762-088b). Die Alphütte mit Stall, teilweise stark reparaturbedürftiger Holzbau; im unteren Teil kleinerer, alter Doppelstall für ca. 14 Stück.
    Frächen ist ein eher trockener Berg und zusammen mit der Felsigkeit wegen der falschen Vegetation nicht sehr für Ziegen geeignet. Die nassen und kühlen Sommer sind hier die melchigsten. Auf der Aussenseite gegen Tschuggen ist es rau und zügig, vielleicht deshalb (oder wegen den besseren Wasserverhältnissen) wurde die Hütte hierher an die Hilbe verlegt. Man geniesst hier ruhe und Aussicht - interessant ist auch, wie es bei den Nachbarn an der Niesenseite geht. 
       
         
     
    Home | Impressum |
    Montag 18.11.2019