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Lombach Alp Kataster Nr: 579-14 Seite neu laden Feedback
mutiert: 16.07.2012 12:19:55 Zugriffe:
Sennten
  • 2311 - Lombach Standhubel ( Ringgenbergzüg)
  • 2312 - Lombach Brünnelizüg
  • 2313 - Lombach Lägerzüg
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    Titelbild Einfach-schöne Brücke
    über einen naturgeschützten Bach auf Lombach.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2001
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Habkern / Interlaken (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Alpgenossenschaft Lombach mit 67 Alpansprechern; Präsident: Hans Frutiger-Rieder, Flüela, ü852 Ringgenberg, 033 822 56 58
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:50000   INTERLAKEN  254
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Rotenschwand 
       
    Koordinaten 635800/177100  E 7° 54' 25.59
    E 7.907107 - N 46.744127
       
    Höhe ü. M. 1560 m
       
    Lage der Alp Die Alp liegt am N-Fuss des Augstmatthornes; der Unterstafel Rotenschwand-Feldmoos liegt auf 1400 - 1600 müM ; der Mittelstafel Hinterringg - Chumi auf 1440 - 1700 müM; beide weisen vernässte Flächen auf, die z.T. als Flachmoore ausgeschieden wurden, sind aber daneben grösstenteils weidgängig, gutgräsig und trocken; nur im Oberstafel Läger, auf 1500 - 1800 müM wird es immer steiler, mit Vergandungsgefahr infolge von Schneebrettern.
    Die Stafel werden heute als Melk-Sennten parallel geführt; man sömmert also den ganzen Sommer lang auf dem gleichen Stafel.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW über Habkern gelangt man auf (ab Schwendallmi bewilligungspflichtiger) Güterstrasse, auf der nur Zubringerdienst erlaubt ist, bis zum Hauptstafel/Lombachhöhe; oder mit dem Postauto bis Habkern (1055 m; es gibt einen sehr beschränkten Busbetrieb auf die Lombachalp, informieren Sie sich beim Verkehrsverein); von dort zu Fuss geht es auf bequemen Wander- und Bergwanderwegen über Bohlseiten - Schwendallmi - Mad auf den Hauptstafel Rotenschwand (Wanderbuch 3096, Route 1 rückwärts; 3097, Route 5).
       
    Touristische Informationen Der Bergwanderweg aufs Augstmatthorn (2137 m) führt über den Unterstafel, und weitere Bergwanderwege führen auf Horetegg (1808 m) sowie in Richtung Harder-Kulm, oder nach E Richtung Riedergrat.
    Naturschutzgebiete mit ökologisch wertvollen Flach- und Hochmooren prägen die Alp Lombach in touristischer, aber auch wirtschaftlicher Hinsicht.
    Im UG der neuen zentralen Alpkäserei auf Rotenschwand ist für die Langläufer im Winter ein "Jägerstübli" eingeplant. Sobald die Landschaftsplanung Habkern vom Kanton bewilligt ist, wird dieses auch im Sommer geöffnet sein.
       
    Infrastruktur Die Alp ist durch Güterstrassen vollständig erschlossen; innerhalb der Alp weitere Zügel- und Jeepwege.
    Stromversorgung für Kraft durch Diesel- und Benzingeneratoren, für Licht durch Solareinrichtungen.
    Die Wasserversorgung wurde mit beträchtlichen Summen saniert und ist zweckmässig.
       
    Stafel  Lombach bildet das einstaflige Senntum 2311; wobei im Jahre 2002 noch alle drei Senntennummern von früher benutzt wurden. Die beiden weiteren früheren Käsesennten werden noch als einstaflige "Melksennten" betrieben.
       
    Bestossung Lombach :  130 Stösse   in 100 Tagen (Mitte Juni bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 100
    Normalstösse : 130
       
    Weideflächen 218 ha  Weideland ,  32 ha  Waldweide,  10 ha  Wildheu ,  44 ha  Streueland  Total  304 ha
       
    Besonderes zur Alp Lombach war im Mittelalter die Pferdealp des Klosters Interlaken. Sie weist heute 260 Kuhrechte auf.
    Durch die Alpwirtschaft nicht mehr genutzte Hütten und Ställe sind teilweise als Ferien- und Freizeitunterkünfte benutzt.
    Die Bergschaft Lombach hat auf den Sommer 2002 hin eine zentrale Alpkäserei für alle ihre Sennten an gutem Standort am Lägerstutz erstellt. Dabei wurde der "Zügcharakter" für die Viehbesorgung erhalten, indem Melken und Verantwortung für Vieh und Weiden auf die einzelnen Bewirtschafter aufgeteilt bleiben; einzelne Weideschläge sind durch Elektrozaun abgetrennt. Für 2002 hat die Alpgenossenschaft Lombach zudem vom SAV das Diplom für gute Bewirtschaftung der Alp erhalten (vgl. verschiedene Reportagen in der Fachpresse des Jahres 2002, besonders Walter Beutler in Montagna 12/2002)! 
       
         
     
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