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Rosenlaui/Schönenbühl
 
 
Rosenlaui/Schönenbühl Alp Kataster Nr: 786-11 Seite neu laden Feedback
mutiert: 10.09.2014 14:20:54 Zugriffe:
Sennten
  • 3806 - Rosenlaui
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    Titelbild Rosenlaui
    Alpsennerei & Hotelscheune von N; dahinter Engelhörner, Dossenhorn und Wellhörner.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2006
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Schattenhalb / Oberhasli (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Privatalp der Gletscherschlucht Rosenlaui AG; Kontaktperson ist der Präsident, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Andreas Anderegg
    Hauptstrasse 55, Feldli
    3860 Meiringen
    Tel: 033 971 32 24
       
    Landeskarten 1:50000   INTERLAKEN  254
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Hotel Rosenlaui 
       
    Koordinaten 654700/170100  E 8° 9' 12.89
    E 8.153582 - N 46.679878
       
    Höhe ü. M. 1328 m
       
    Lage der Alp Der Unterstafel Schönenboden (656300/172200/1250) liegt auf 1250 - 1380 m unweit der Talstrasse am NW-Hang von Grossreichenbach. Das Weidegebiet des Hauptstafels Rosenlaui liegt auf 1320 - 1450 m direkt in der Talmulde, an der Strasse zwischen Breitenbodenalp (Gde. Meiringen) und Grindelalp (Gde. Schattenhalb). Das Gebiet der Alp umfasst riesige Flächen unproduktives Gelände, bis in Gletscher und Felswände. Der Galtviehstafel Schön(en)bühl (Gde. Meiringen) liegt im steinigen N-Hang des kleinen Wellhornes auf 1550 - 2200 m. Das Futter ist hier ausgesprochen gut, während in Rosenlaui einige Riedgraspartien die Qualität ungünstig beeinflussen.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW von Meiringen auf der öffentlichen Scheideggstrasse (Bergpoststrasse Rosenlauital - Scheidegg - Grindelwald) bis zum Hauptstafel visavis Hotel Rosenlaui. Mit der Bahn bis Meiringen und von dort zu Fuss oder mit dem Postauto bis zum Hotel Rosenlaui oder von einer Haltestelle unterwegs zu Fuss zu den Stafeln, eine leichte Wanderung auf Wanderwegen immer im Talboden; ein Bergwanderweg führt ins Gebiet des Oberstafels Schönenbühl (Wanderbuch 3096 Route 30; 3100, Route 1; 3101, Route 7).
       
    Touristische Informationen Über das Rosenlaui (der Name dieser Alp steht seit Jahren, wohl auf Grund des berühmten Hotels, des Gletschers und des Stocks stellvertretend für das gesamte, vom Reichenbach durchflossene Tal) ist so viel geschrieben, es ist so oft dargestellt worden, dass getrost auf Literatur (vgl. Verzeichnis) und Kunstsammlungen verwiesen werden darf (z.B. ROTH-Stiftung Burgdorf).
    Die BWW Wanderbücher (3096, Routen 30 und 31; 3097, Route 29; 3101, Route 7) zeigen einige Möglichkeiten in der traumhaften, romantischen, drohenden und zackigen Gegend.

    Speziell sei hingewiesen auf eine seit Jahrhunderten weltberühmte Wanderung ausgehend von Meiringen (600 m): zum bekannten Reichenbachfall und via eindrückliche Reichenbachschlucht und weiter im lägen Rosenlauital dem Bach folgend erreicht man über Gschwantenmad (Alp Grindel mit Käsespeicherdorf) das Hotel Rosenlaui und weiter über Broch (Alp Breitenboden mit Käsespeicherdorf) die Schwarzwaldalp mit ihrem schönen und wunderbar bemalten Käsespeicher, dem Kraftwerk und der wieder instand gestellten Säge. Der Weg (übrigens ein Teilstück der mehrtägigen Wanderung "Hintere Gasse", Wanderbuch 3100, Routen 2ff, und auch der Via Alpina, die quer durch die Schweizer Alpen führt, vgl. www.via-alpina.com) führt weiter über die Grosse Scheidegg nach Grindelwald (vgl. dort).

    Das Hotel Rosenlaui ist Ausgangspunkt für kleine und grosse Kletter- und andere Bergtouren in die Engelhörner, auf den Rosenlauigletscher und weitere bekannte Hörner sowie den Besuch der weltberühmten Gletscherschlucht Rosenlaui.

    vgl. auch das Buch von Christine Kehrli-Moser: Rosenlaui: 240 Jahre Tourismus- und Hotelträume an der Grossen Oberlandtour, Rosenlaui 2009.
       
    Infrastruktur Die Alp ist durch die öffentliche Strasse von Meiringen her erschlossen. Auf Schönenbühl führt eine Materialseilbahn.
    Energieversorgung durch ein eigenes Kraftwerk des Hotels mit Lieferpflicht an die Alp; nur zum Melken wird ein Dieselaggregat eingesetzt.
    Seit 2006 eigene Wasserversorgung. Früher vom Hotel Rosenlaui abhängig.
       
    Stafel  Die Alp bildet das zweistaflige Senntum 3806/S 2199; dazu Schönenbühl als Parallelstafel, das 2006 erstmals nur noch mit Rindern bestossen wird, früher auch mit den Kühen.
       
    Bestossung Schönenboden :  25 Stösse   in 7 Tagen (Ende Mai bis Anfang Juni)
    Rosenlaui :  25 Stösse   in 40 Tagen (Anfang Juni bis Mitte Juli)
    Schönenboden :  25 Stösse   in 10 Tagen (Mitte Juli bis Ende Juli)
    Rosenlaui :  25 Stösse   in 45 Tagen (Ende Juli bis Mitte September)
    Schönenboden :  25 Stösse   in 10 Tagen (Mitte September bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 112
    Normalstösse : 28
       
    Weideflächen 80 ha  Weideland ,  12 ha  Waldweide,  5 ha  Wildheu ,  2 ha  Streueland ,  1 ha  Heueinschlag  Total  100 ha
       
    Besonderes zur Alp Früher wurde hier Stierenaufzucht betrieben, nach dem Bedeutungsverlust wegen der KB wurde die Milch Anfang 1970er Jahre per Post nach Meiringen abtransportiert. Seit 1988 hat die Alpkäseherstellung wiederum Priorität. Der Präsident der Gletscherschlucht Rosenlaui AG, Herr Anderegg, interessiert und kümmert sich sehr um die Alp, was nicht überall selbstverständlich ist. 
       
         
     
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    Mittwoch 10.08.2022