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Bern
Frutigen
Reichenbach im Kandertal
Hohkien
 
 
Hohkien Alp Kataster Nr: 567-88 Seite neu laden Feedback
mutiert: 22.09.2014 15:20:55 Zugriffe:
Sennten
  • 4441 - Hohkien
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    Titelbild Hohkien von NW
    Vor der Schilthorn-Nordflanke.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2003
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Reichenbach im Kandertal / Frutigen (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Genossenschaftsalp der Alpkorporation Hohkien mit ca. 20 Alpansprechern, hauptsächlich aus Spiez, Reichenbach, Aeschi und Frutigen, welche die Alp auch bewirtschaftet; Präsident: Christian Itten, Aeschistr. 43, 3702 Hondrich, 033 654 55 37.
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:50000   JUNGFRAU  264
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Hohkien 
       
    Koordinaten 628100/157350  E 7° 48' 18.51
    E 7.805141 - N 46.566836
       
    Höhe ü. M. 2026 m
       
    Lage der Alp Sehr ausgedehntes und im Unterstafel lawinengefährdetes Alpgebiet im hintersten Talkessel von Spiggengrund auf 1400 - 2250 mueM. Unterburg und Steinwengen liegen im Talkessel, Bärenfeld in einer Mittelstufe am W-Hang und der Oberstafel Hohkien auf einem Hochplateau W Kilchfluh und Schilthorn. Mit wenigen Ausnahmen sehr gutgräsige, in Stafelnähe fruchtbare Alp. Auf Bärefeld und Hohkien ausgesprochen wetteranfällig, stellenweise fallgefährlich und weitläufig. Grosse Elementarschadengefahren speziell auf der linken Talseite von Steinwängi.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW von Kiental aus auf bewilligungspflichtiger Strasse bis in die unteren Stafel (1500 - 1600 m); mit dem Postauto ab Reichenbach ueber Kiental bis in die Gegend von Losplatte/Fulbrunni (965 - 1050 m); von dort aus auf Wander- und Bergwanderwegen auf die weiteren Alpstafel (Wanderbuch 3095, Routen 22 und 22b).
       
    Touristische Informationen Vom Spiggengrund im hinteren Kiental fuehren verschiedene Bergwanderwege in diese urtuemliche Hochgebirgslandschaft hinein. Sie verzweigen sich, immer ueber recht hohe Pässe, ins Suldtal vor der Schwalmere durch oder hinter ihr ueber die Alp hinweg in die lange und ausgedehnte, schöne Sausalp (vgl. dort) oder sogar aufs Schilthorn mit dem Piz Gloria Gipfeldrehrestaurant (2970 mueM) mit dem Rundblick u. a. auf Dutzende von phänomenalen Alpen, die alle hier beschrieben werden; oder vom Unterstafel durch die Nachbaralp Gluetsch (vgl. dort, mit einem Abstecher auf die prägnante Schwalmerenpyramide von 2777 mueM) durch das Hogantgebiet (!) und an den Lobhörnern vorbei auf die Sulsalp (vgl. dort). In dem restaurationsmässig vernachlässigten Gebiet bieten von Känels in der oberen Huette (2027 mueM) ein zehnplätziges Matratzenlager mit Nachtessen und Fruehstueck; auch werden Wanderer mit alpeigenen Produkten bewirtet (Wanderbuch 3095, Routen 22 a, b und c).
       
    Infrastruktur Gueterstrasse bis Unterburg/Gruenerli sowie Steinwengi und Gluetschnessli. Von Gluetschnessli Materialseilbahn nach Hohkien seit 1948, sonst nur noch Zuegel-, Saum- und Fusswege.
    Stromversorgung durch Dieselgenerator.
    In allen Stafeln genuegend gute Quell- und Bachwasserversorgung, neu verlegt 1957.
       
    Stafel  Hohkien bildet das dreistaflige Senntum 4441.
       
    Bestossung Underburg :  102 Stösse   in 10 Tagen (Anfang Juni bis Mitte Juni)
    Steiwengi :  102 Stösse   in 18 Tagen (Mitte Juni bis Anfang Juli)
    Hohkien :  102 Stösse   in 55 Tagen (Anfang Juli bis Anfang September)
    Steiwengi :  102 Stösse   in 12 Tagen (Anfang September bis Mitte September)
    Underburg :  102 Stösse   in 10 Tagen (Mitte September bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 105
    Normalstösse : 107
       
    Weideflächen 205 ha  Weideland ,  15 ha  Waldweide,  2 ha  Wildheu  Total  222 ha
       
    Besonderes zur Alp Der zweistaflige Hohkien-Schafberg 567-89 (1600 - 1900 und 2100 - 2600 mueM) gehört der gleichen Alpschaft; auf der Weidefläche von 200 ha werden während 90 Tagen 600 Schafe gesömmert; davon werden 400 durch die Hirtenfamilie von Känel besorgt. 
       
         
     
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