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Schlündi Alp Kataster Nr: 791-82 Seite neu laden Feedback
mutiert: 29.11.2006 15:49:06 Zugriffe:
Sennten
  • 0526 - Schlündi
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    Titelbild Schlündi von NE
    Vom Nöche Schwand gegen Schneitgrat, Rodomont und Grosse Combe im Waadtland.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2004
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Boltigen / Obersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Die Alp gehört der Einwohnergemeinde Boltigen; Kontaktperson vgl. hinten. Der gleichen Gemeinde gehört auch die Alp Schüpfen - Gruben (Alp 791-83); das führte dazu, dass die Zügelfolge jahrelang war: Sommerau (Jahresbetrieb) - Schüpfen - Schlündi - Gruben (und zurück).
       
    Info zur Alp
    Hans Gfeller
    Männenboden
    3766 Boltigen
    Tel: 033 722 20 33
       
    Landeskarten 1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Schlündi 
       
    Koordinaten 589350/156900  E 7° 17' 59.07
    E 7.299740 - N 46.563293
       
    Höhe ü. M. 1661 m
       
    Lage der Alp Schlündi am NW-Hang des markanten Hundsrügg bildet eine weite Alp auf 1500 - 1900 m. Dieser Stafel kann ebenfalls bei den schönsten in der Gemeinde eingereiht werden, denn das mässig geneigte Terrain im unteren Alpgebiet gewinnt erst hangwärts zusehends an Steilheit und ist allgemein leicht wellig, aber weidgängig. Unterhalb des Hauptstafels macht sich auf einzelnen Teilen, die stark mit weissem Hahnenfuss durchsetzt sind, die Trittempfindlicheit bemerkbar. Auch im S, abgelegenen Weideteil, dem "Örter", sind bedeutende Flächen vernässt und allzusehr mit Waldweide durchsetzt. Dieser Parallelstafel wird mit Galtvieh beladen (und ist heute unterverpachtet). Auf das höchstgelegene Weidegebiet, den Grat, werden gut 10 Maischen aufgetrieben, aber nicht mehr eingestallt (die Grathütte ist zerfallen). Lawinen- und Steinschlaggefahr auf Schlündi ist nur in schnnereichen Jahren von Bedeutung.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW von Boltigen auf den Jaunpass oder von Zweisimmen über Sparrenmoos bis Neuenberg/Schiltenegg und zu Fuss mit steilem Anstieg den Hundsrügg querend, oder von Charmey über Jaun bis Abländschen und zu Fuss auf grossem, lägem Umweg; mit dem Postauto (TPF) von Boltigen oder Charmey auf den Jaunpass und zu Fuss ab hier als Höhenwanderung über den Hundsrügg (bis 2047 m) oder entlang seiner schattseitigen Flanke direkt zur Alp, oder auch von einer anderen Postautohaltestelle auf weiteren Bergwanderwegen (Wanderbuch 3094, Routen 25).
       
    Touristische Informationen Der Höhenzug Jaunpass-Hundsrügg und das Tal von Abländschen ermöglichen angenehme Kreten- und Flankenwanderungen in botanisch, faunistisch und alpwirtschaftlich abwechslungsreichem und sonnigem Gelände, das bis ins Gebiet ob Schönried (Rellerli, 1831 m) mit Bahnen und Skiliften familienfreundlich erschlossen ist. Schlündi selbst ist eine währschafte Hütte in prachtvoller Lage, winters mit einem Bergbeizli am obern Ende eines Skiliftes aus dem Abländschen Talgrund (Wanderbuch 3094, Routen 12, 24, 25).
       
    Infrastruktur Schlündi ist vom Jaunpass her bis Oberegg mit einer Güterstrasse, von dort mit geschottertem rauem Jeepweg bis zum Stafel erschlossen.
    Energieversorgung mit Dieselaggregat und Akkumulator.
    Auf Schlündi hat es genügend gute Wasserquellen. Ausser den Stafelbrunnen sind soweit möglich auch Weidebrunnen gesetzt. Einzig der Gratstafel kann bei anhaltend trockenem Wetter unter Wassermangel leiden.
       
    Stafel  Schlündi bildet das einstaflige, heute leider nicht mehr fabrizierende Senntum 0526.
       
    Bestossung Schlündi :  67 Stösse   in 95 Tagen (Mitte Juni bis Mitte September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 95
    Normalstösse : 63
       
    Weideflächen 143 ha  Weideland ,  16 ha  Waldweide,  7 ha  Streueland  Total  166 ha
       
    Besonderes zur Alp Der im Alpkataster von 1966 genannte Unterstafel Sommerau ist Jahresbetrieb am E-Hang des Jaunpasses und zählt heute nicht mehr zur Alp, sondern ist vom Talbetrieb aus bestossene Vorweide. Damit ist Schlündi eine einstaflige Kurzzeitalp geworden. Der Bergzins der Alp wird bereits 1515 genannt. 
       
         
     
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