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Seeberg Alp Kataster Nr: 794-054 Seite neu laden
mutiert: 22.08.2026 18:11:01
Sennten
  • 1115 - Seeberg
  • 5929 - Seeberg
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    Titelbild Seebergsee gegen NE
    Der permanente See.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2008
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Zweisimmen / Obersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Korporationsalp der Stierenseeberg-Korporation mit 12 Alpansprechern (wovon vier Besetzer/Bewirtschafter), der auch die Nachbaralp Stierenberg gehört;
    Kontaktperson ist der Präsident, vgl. hinten; Bergschreiber der Alp ist André Zumstein-Blanchard, Chemin des Mésanges 1, 1860 Aigle, bergschreiber.stierenseeberg@bluewin.ch
       
    Info zur Alp
    Markus Cavelti-Mani
    Ziegeleistrasse 38
    3612 Steffisburg
    Tel:
       
    Landeskarten 1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Seeberg 
       
    Koordinaten 600800/159100  E 7° 26' 56.67
    E 7.449075 - N 46.583168
       
    Höhe ü. M. 1801 m
       
    Lage der Alp Die ausgedehnte Alp liegt rittlings auf der Gemeindegrenze Zweisimmen/Diemtigen, zwischen Girenhörnli, Seehorn, Muntiggalm und Niederhorn (ca. ein Zehntel in der Gemeinde Diemtigen). Zusammen mit Gestelenberg bildet sie das oberste Einzugsgebiet des Mänigbachs, der in den Fildrich entwässert. Sie ist auf einer Höhe von 1610 - 1960 m nach N orientiert. Die Verschiedenartigkeit des Bodens ist auf Seeberg ausgeprägt, wechseln doch vernässte Flyschböden mit gutgräsigen Kalkflanken auf kurze Distanz ab. Besonders das N Alpgebiet ist Vernässungen unterworfen (geschützte Flachmoore), während der S Alpteil unter Vergandung leidet. Die Alp ist offen und windexponiert, mitunter auch im Hochsommer schneebedeckt!
       
    Wege zur Alp Mit dem PW ins Diemtigtal bis Zwischenflüh, ab dort bewilligungspflichtig durch den Meniggrund und bis zum Parkplatz "Seebergsee"; zu Fuss auf Bergwanderwegen ab Stationen des öV von allen Seiten in diese grandiose Landschaft: aus dem Diemtigtal von Zwischenflüh, 1040 m, oder von Schwenden/Grimmialp, 1163 m; aus dem Simmental von Boltigen, 823 m, von Zweisimmen, 941 m, und Blankenburg, 957 m (Wanderbuch 3094, Routen 22, 27, 39; 3097, Route 9; 3100, Route 23b).
       
    Touristische Informationen Die Alp Seeberg mit ihrem unbeschreiblichen See, mitten im Naturschutzgebiet mit den ausgedehnten Mooren und ihrem nach demBrand 2021 mächtig ausgebauten Bergrestaurant (vgl. Senntum 1115) sowie dem attraktiven Bergbeizli auf der Nachbaralp Stierenberg ist das Ziel mancher Ausflüge. Durch eine Anzahl Bäche, Runsen und Mulden werden die Naturschönheiten mit dem Seebergsee zusätzlich aufgewertet - sie sind allbekannt. Das Naturschutzgebiet Spillgerten (seit 1976) reicht bis in die Alp hinein (See, Bäche, Moore usw.).
    Von Seeberg aus kann man auf Bergwanderwegen diverse Aussichtspunkte besteigen; aber auch Klettertouren und im Frühjahr Skitouren führen über diese Alp, und von ihr aus erreicht man viele schöne und sehr unterschiedliche Alpen in diesem märchenhaften Gebiet; vgl. die Nachbaralpen Stierenberg (794-055) und Gestelen (794-053) (Wanderbuch 3094, Routen 22, 27, 39; 3097, Route 9; 3100, Route 23b).
       
    Infrastruktur Güterstrassen (und alpintern Güterwege) sowohl aus der Gemeinde Zweisimmen, zu der sie politisch gehört, wie aus dem Diemtigtal, zu dem sie orografisch und touristisch zu zählen ist, erschliessen die Alp bis über den Hauptstafel hinaus.
    Energieversorgung durch Generatoren.
    Die Wasserversorgung ist auf der ganzen Alp gut und trockensicher.
       
    Stafel  Die Alp besteht aus den 3 Sennten 1115, 5929 (je einstaflig) und 27810 (zweistaflig).
       
    Bestossung Seeberg :  115 Stösse   in 90 Tagen (Anfang Juni bis Anfang September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 90
    Normalstösse : 103
       
    Weideflächen 165 ha  Weideland ,  28 ha  Waldweide,  8 ha  Streueland  Total  201 ha
       
    Besonderes zur Alp Seeberg ist durch den See sowie reiche Flora und Fauna eine sehr schöne Alp; es kommen viele interessierte Touristen herauf. Seeberg ist eine ausgesprochene Kuhalp mit bestem Futter; sie bietet natürlichen Schutz, und deshalb ist das Vieh gerne hier oben.
    Die Geschichte der Alp wurde von André Zumstein (1929 - 2013), Emmenbrücke, und auch von Oswald Bettler, Faulensee, laufend erarbeitet. Eine frühe Erwähnung bereits vor 1515. 
       
         
     
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