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  1. ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
  2. Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen

Breitenboden

Obriste Breitenboden

1/3 des Viehs kommt aus umliegenden Gemeinden. Wildheu und Streue werden längst nicht mehr gewonnen. Die Sömmerungsbeiträge vom Bund werden seit Jahren bei der Alpgenossenschaft behalten und eingesetzt für Sanierungen wie Quellfassungen, Geräteschopf, Hüttenbeiträge usw.

Die Werkmannshütte Im Obersten Breitenboden von 1948 mit Pferdestall (Nr. ..... ??, heute Stierenstall) wurde 1998 zur "Schulstube" umgebaut, in welcher der Sommerlehrer haust und unterrichtet (2006 Stefan Seiler aus Wilderswil)!

Die Werkmannshütte im Broch (Nr. 1584) mit Pferdestall und Gemach ist datiert 1756: Fleckenblock, Bruchsteinfundament, läges Schindelsatteldach.

Die nicht mehr alpwirtschaftlich genutzten Gebäude dürfen vermietet werden; es muss aber sichergestellt sein, dass sie im Unglücksfall als Notarbeits- und Schlafstätten nutzbar bleiben; also Feuerhaus und Stube müssen auch nach Umbau und Umnutzung intakt sein!

Früher hatte das Kloster Interlaken seine Hand auf dieser Alp.

Breitenboden wird seit Jahren durch die gleichen Leute bewirtschaftet; sehr gutes Verhältnis untereinander mit gegenseitiger Aushilfe; man ist eine verschworene Gemeinschaft.

Medicus beschreibt diese Alp 1795.

Mit dem PW von Meiringen/Willigen her auf der Scheideggstrasse (Bergpoststrasse) ins Rosenlauital bis Broch oder Schwarzwaldalp. Mit der Bahn bis Meiringen (600 m) und zu Fuss oder mit dem Postauto bis Broch (Unterstafel, 1428 m) oder einer anderen Haltestelle und zu Fuss auf die oberen Stafel der Alp auf 1750 und 2050 m (Wanderbuch 3096, Routenvariante 30; 3097, Route 29; 3100, Route 1; oder obendurch sehr anspruchsvoll 3101, Route 7b).

 
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Samstag 11.07.2026