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Lätze-Weid
 
 
Lätze-Weid Alp Kataster Nr: 843-155 Seite neu laden
mutiert: 22.12.2006 11:04:49
Sennten
  • 5060 - Lätziweid
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    Titelbild Lätzi Weid von E
    Hinten Gummesel und Gummfluh.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2005
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Saanen / Saanen (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Privatalp von Ilse Raaflaub, Burehus, 3792 Saanen, 033 744 10 41.
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:50000   ROCHERS DE NAYE  262
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Lätzi Weid 
       
    Koordinaten 584200/143850  E 7° 13' 58.87
    E 7.233020 - N 46.445799
       
    Höhe ü. M. 1481 m
       
    Lage der Alp Der Betrieb liegt im hintersten Abschnitt des Kalberhönitales, beidseits des gleichnamigen Baches an der Gemeindegrenze auf 1420 - 1610 m. Lätze-Weid, am N-Hang von Wildenboden, bildet den eigentlichen Sömmerungsbetrieb und die gegenüberliegende SE-Flanke den Auftriebsstafel (vgl. Besonderes zur Alp). Letzterer wird normalerweise in zwei Zügen von zusammen 6 Wochen geatzt, während der N-Hang rund 8 Wochen bestossen bleibt. Beidseits des Baches ist das eher trittempfindliche Terrain fast eben und gewinnt hangwärts stark an Steilheit. Auf Lätze-Weid ist der Wald- und Bergschatten sehr gross, und die Vegetation beginnt normalerweise auch auf dem Auftriebsstafel erst spät. Mit Ausnahme einiger sauergräsiger Sumpfstellen und Schattenpflanzen ist die Grasnarbe recht gut, obschon am S-Hang auch borstgräsige Partien anzutreffen sind.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW von Saanen/Rübeldorf auf der Erschliessungsstrasse ins Kalberhöni; mit der Bahn von Bulle, Montreux oder Zweisimmen bis Saanen; von dort auf (Wander- und) Bergwanderwegen oder auf der Güterstrasse ins Kalberhönital und auf dem Güterweg zur Alp (teilweise Wanderbuch 3094, Routenvariante 11).
       
    Touristische Informationen Lätzi Weid liegt etwas abseits an der Kantonsgrenze; der obere Teil des Tales bereits im Waadtland mit Rubli, Videman (eigentlich Wilder Mann) und Gummfluh. Die grossen Routen verlaufen ob der Alp über Wild-Boden, sind aber wie die markanten Geländepunkte sehr bekannt. Der Übergang vom Kalberhöni in den Meielsgrund über den Wild-Boden führt durch die Alp. Restaurant Waldmatte Kalberhöni ist die einzige Restaurationsmöglichkeit in der unmittelbaren Umgebung (Wanderbuch 3094, Routen 9 und 11; 3097, Route 14; 3185, Route 16).
       
    Infrastruktur Von der Kalberhönistrasse aus nach beiden Stafeln ein Güterweg.
    Energieversorgung durch Dieselaggregat, Solarpanel und Akku.
    Die Versorgung der Stafel mit reichlich Wasser aus einer grossen und trockensicheren Quelle ist gut, aber hat wenig Druck. Vereinzelte Leitungsteile sind defekt und sollten ersetzt werden. Pro Weideschlag zudem etwa zwei Weidebrunnen!
       
    Stafel  Die Alp bildet das einstaflige Senntum 5060/S 2365.
       
    Bestossung Lätzi Weid :  19 Stösse   in 84 Tagen (Anfang Juni bis Anfang September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 84
    Normalstösse : 15
       
    Weideflächen 18 ha  Weideland ,  2 ha  Waldweide,  Total  20 ha
       
    Besonderes zur Alp Neben dieser hier gibt es noch eine "Lätze-Weid" im Meielsgrund (Alpkataster Nr. 151).
    Lätzi Weid ist für 16, Romangs-Weid für 12 Kuhschweren Kurzzeit geseyt. Der im Alpkataster beschriebene Auftriebsstafel "Romangs-Weid" entspricht auf der Karte 1:25000 "Würstes Vorschess" (unterhalb Beuscht). Nach Alpkataster liegt dort der Oberstafel der Alp 156 "Kaufmanns-, Seewers- und Brands-Vorsass". Dieses ganze Alpgebiet wird heute als Einheit, unterteilt in mehrere Schläge bestossen. Mit dieser Bewirtschaftungsart hatte schon der initiative Vorgänger Benz Brand (heute auf "Les Brenlaires", Alp 5841-130) begonnen. Als Vorweide hat Jürg Romang die eigene "Barben Vorschess", das "Barbeli". 
       
         
     
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