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Baachalp
 
 
Baachalp Alp Kataster Nr: 765-04 Seite neu laden
mutiert: 15.02.2021 14:04:49
Sennten
  • 4504 - Baachalp
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    Titelbild Undere Baach von N
    Mit der drohenden Stockhornwand.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2006
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Oberstocken / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Eigentum der Alpgemeinschaft Bachalp mit Sitz in Niederstocken, Präsident Hansruedi Gehrig; Kontaktperson ist der Kassier, vgl. unten.
       
    Info zur Alp
    Christian Gerber-Moser
    Dornismatt
    3632 Niederstocken
    Tel: 033 341 13 28
       
    Landeskarten 1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Obere Baach 
       
    Koordinaten 607550/172075  E 7° 32' 14.47
    E 7.537353 - N 46.699843
       
    Höhe ü. M. 1722 m
       
    Lage der Alp Undere Baach (Unter Bach) liegt auf 1280 - 1480 m leicht NE, dicht am Fuss des Stockhornmassivs. Die Wasser des Feissibaches, in den obersten Partien entspringend, bildeten eine tiefe Talmulde aus, wobei eine N- und eine E-Lage entstanden sind; deren Weideflächen im unteren Teil ziemlich ringgängig und fruchtbar, wogegen die oberen Flanken steil und stellenweise sehr stark mit Geröllhalden aufgelockert sind. Der steile Bärenwang ist sehr stark steinschlaggefährdet und wird nur noch mit Galtvieh geatzt; und der E-Hang, wo die Hütte steht, ist im Winter den Lawinen ausgesetzt. Dieser Stafel ist relativ mild und windgeschützt und allgemein gutgräsig.

    Obere Baach (Ober Bach), auf 1680 - 1900 m gelegen, ist mit seiner E-Lage der Bise ausgesetzt. Die obersten Weidepartien sind überhaupt stark windexponiert, trocken und allgemein gutgräsig, aber für das Milchvieh sehr strenge Weidegebiete. Die markante Baachegg resp. der Walalpsattel, welcher die Gemeindegrenze zu Pohlern und Därstetten (mit Walalp) bildet, wird während der Bestossung hin und wieder angeschneit.
    Das abparzellierte Aufforstungsgebiet zwischen Underer und Oberer Baachalp gehört nach wie vor der Alpgemeinschaft. Der höchste Punkt des Grundstückes ist der Stockhorngipfel, und der N-Hang des Stockhornmassivs gehört zur Alp.
       
    Wege zur Alp Mit der Luftseilbahn Erlenbach - Stockhorn auf den Gipfel (2190 m) und von dort Abstieg über Strüssligrat oder von der Mittelstation Chrindi über Hinterstocken - Oberstocken (Bergbeizli, vgl. dort) und das wildromantische Bättelwägli; oder aus dem Stockental zwischen Reutigen (620 m) und Blumenstein (660 m) verschiedene Möglichkeiten durch die steile, grossteils bewaldete NE-Flanke des Stockhornmassivs in Richtung des 1810 m hohen Walalpgrates auf die Alp; oder über Untere und Obere Walalp (vgl. diese Alpen) weiter nach E über Baachegg/Walalpsattel (1804 m) hinüber auf die Alp (auf der Schattseite des Stockhorns keine Wanderbuchempfehlung, aber doch etliche Wander- und Bergwanderwege von überall her!).
       
    Touristische Informationen Viele Möglichkeiten, im Stockhornmassiv und bis ins Gantrischgebiet zu wandern; aber besonders die raue Seite von Blumenstein herauf via die uralte, wunderschöne und eindrücklich gelegene Blumensteinkirche, die Spittelweid (Tavel: Ds verlorne Lied), Möntschelenalp, Chrümmelwäge und wie die bekannten Namen alle heissen: vgl. die Nachbaralpen und Wanderbücher 3097, Route 7; 3094, Routen 31, 32, 33. Auf beiden Baach-Stafeln wird Massenlager angeboten, mit Verpflegung. Vgl. auch www.stockhorn.ch.
       
    Infrastruktur Von Oberstocken Zügelweg und Jeepweg (als Notstandsarbeit 1931 erstellt) zum Unterstafel; zum Oberstafel nur Fuss- und Viehtriebweg. Materialseilbahn vom Unter- in den Oberstafel.
    Energieversorgung durch Dieselaggregat.
    Die Quellwasserversorgung ist in beiden Stafeln gut; im Oberstafel sind die Quellen mit einem grossen Reservoir neu gefasst; diverse Weidebrunnen.
       
    Stafel  Die Alp bildet das zweistaflige Senntum 4504/S 2558.
       
    Bestossung Unter Bach :  24 Stösse   in 30 Tagen (Ende Mai bis Ende Juni)
    Ober Bach :  24 Stösse   in 50 Tagen (Anfang Juli bis Mitte August)
    Unter Bach :  24 Stösse   in 35 Tagen (Mitte August bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 115
    Normalstösse : 27
       
    Weideflächen 37 ha  Weideland ,  6 ha  Waldweide,  7 ha  Wildheu  Total  50 ha
       
    Besonderes zur Alp Baach hat eine Seyung von 23 Kühen. Die Stafel sind zur besseren Nutzung seit Jahrzehnten in verschiedene Schläge unterzäunt.
    In der Folge eines katastrophalen Gewitters 1927 wurde der Alpweg erstellt als Grundlage für grössere Bachverbauungen und massive Aufforstungen auf der und rund um die Alp.
    Unterstand halbwegs zwischen USt. und OSt., wohl für Hirten, wenn das Vieh dort geweidet wurde, mit Graffiti im Stein; etwas weiter unten die Jägerhütte mit Lawinenschutzmauer (Abwurf), mitten im Aufforstungsgebiet, seinerzeit für die Projektarbeiten gebaut, heute im Eigentum der Alpgemeinschaft.
    Der Bergvogt (2001), Christian Gerber, ist die Seele der Alp; er ergreift nicht nur die Initiative zu mannigfachen Verbesserungen, sondern führt sie auch gleich selber durch (gelegentlich unter Mithilfe weiterer Mitglieder der Alpgemeinschaft). 
       
         
     
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