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Wispile und Längenboden
 
 
Wispile und Längenboden Alp Kataster Nr: 843-149+150 Seite neu laden Feedback
mutiert: 21.07.2010 13:24:49 Zugriffe:
Sennten
  • 5043 - Vordere Wispile
  • 5044 - Innere Wispile
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    Titelbild Vorder Wispile von S
    Der Rücken läuft bis Stand und Gruenholz; rechts Wasserngrat.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2005
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Saanen / Saanen (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Privatalp der Wispile-Gemeinschaft der Familien Raaflaub und Reichenbach (6 Alpanteiler); Kontaktperson vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Guido Wittwer
    Rothornstrasse 19
    3800 Interlaken
    Tel: 033 826 06 06
       
    Landeskarten 1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Vordere Höhi Wispile 
       
    Koordinaten 589400/141250  E 7° 18' 2.7
    E 7.300751 - N 46.422513
       
    Höhe ü. M. 1835 m
       
    Lage der Alp Längenboden als Unterstafel befindet sich auf 1500 - 1700 m am W-Hang der Hohen Wispile und wird durch einen rund 300 m breiten, heute teilweise recht aufgelockerten Waldgürtel vom Oberstafel getrennt. Sodann liegt ein kleiner Weideteil, genannt Pöstli, inmitten der ausgedehnten Rellerliwaldungen ca. 800 m N von Längenboden, der zur Nutzung mit Galtvieh bestimmt ist. Der Unterstafel ist allgemein windgeschützt, trocken und gutgräsig.
    Die Hohe Wispile bildet auf 1600 - 1940 m den Alpenkamm resp. Rücken zwischen dem Saanental im W und dem Lauenental im E. Die Wasserscheide stellt die Grenze zwischen den Gemeinden Lauenen einerseits sowie Saanen und Gsteig andererseits dar, entlang der sich das Weideareal auf etwa 4 km Länge über alle drei Gemeinden hinzieht. Die Stafelgebäude der verschiedenen Sennten befinden sich auf der Grenze zwischen Lauenen und Gsteig. Wirtschaftlich ist die Alp mit ihren beiden Teilen, die längst ausgezäunt sind, jedoch nach Saanen orientiert und entsprechend im Alpkataster als zwei Alpen unter Saanen aufgeführt. Der verhältnismässig geringe Höhenunterschied von nur 200 m bedeutet ausgesprochene Weidezügigkeit. Der naturtrockene Weideboden gehört eher der Flyschzone an; die Grasnarbe ist allgemein ziemlich hart und das ganze Gebiet der Krete entlang ausgesprochen windeexponiert.
       
    Wege zur Alp Mit PW oder mit Bahn und Postauto von Montreux, Bulle oder Spiez her über Gstaad oder über den Col du Pillon bis Grund oder Feutersoey; oder ab Gstaad mit der Wispile-Bergbahn (4er Gondeln) bis zur Bergstation beim Stand auf der Höhe des Wispile-Rückens(1907 m); zu Fuss von irgendeiner Station oder Haltestelle auf Wander- und Bergwanderwegen zur Alp (Wanderbuch 3094, Routen 8).
       
    Touristische Informationen Im Sommer mit der gleichen Bahn hinauf auf 1915 m und über den Rücken der Wispile oder an deren Flanke abwechslungsreiche Wanderungen, den Chrine-Pass (1659 m) querend (eine Etappe der "Hinteren Gasse", Berner Wanderbuch Jubiläums-Ausgabe, 1987, Route 49), bis ins Wallis - oder jedenfalls auf die Walliser Wispile; einige Restaurationsmöglichkeiten; (Wanderbuch 3094, Route 8; Rundwanderbuch 3097, Route 15, beide mit Varianten).
    Wispile: im Winter der stiebende Schnee auf herrlichem Pistensystem nach einer Schwebebahnfahrt (4er Gondeln). Im Sommer mit der gleichen Bahn hinauf auf Stand (1915 m) und über den Rücken der Wispile oder an deren Flanke abwechslungsreiche Wanderungen, den Chrine-Pass (1659 m) querend (eine Etappe der "Hinteren Gasse", Berner Wanderbuch Jubiläums-Ausgabe, 1987, Route 49), bis ins Wallis - oder jedenfalls auf die Walliser Wispile; einige Restaurationsmöglichkeiten, z.B. bietet Vorder Wispile ein Bergbeizli mit schöner Terrasse und einer Karte mit eigenen Produkten (Wanderbuch 3094, Route 8; Rundwanderbuch 3097, Route 15, beide mit Varianten; Winterwanderung mit Schlittelabfahrt: Wanderbuch 3103, Route 29).
    Der Suufsunntig findet jeweils am 4. Sonntag im Juli statt.
       
    Infrastruktur Vom Moosfang her Güter- und Forststrasse bis Längenboden und Schwand (nur Forst, Pächter, Angehörige); zum Oberstafel guter Jeep- und Zügelweg; für Personentransporte kann seit 1963 die Wispile-Bergbahn (zu Sonderbedingungen) benutzt werden.
    Energieversorgung durch Dieselaggregat und Akku.
    Im Längenboden und Schwand besteht eine sehr gute Quellwasserversorgung; auf Wispile steht seit 2001 Hydrantenwasser von der Bergbahnstation zur Verfügung; das Vieh wird hauptsächlich aus den drei Seelein resp. Flöschen getränkt und mit Zisternenwasser. 70 m W unterhalb des Vorderen Stafels ist gutes Quellwasser vorhanden, womit ein Weidebrunnen versorgt wird.
       
    Stafel  Wispile bildet die zwei zweistafligen Sennten Vordere Wispile 5043/S 2123 und Innere Wispile 5044/S 2134.
       
    Bestossung Längenboden :  155 Stösse   in 12 Tagen (Mitte Juni bis Ende Juni)
    Wispile :  155 Stösse   in 49 Tagen (Ende Juni bis Mitte August)
    Längenboden :  155 Stösse   in 16 Tagen (Mitte August bis Anfang September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 77
    Normalstösse : 119
       
    Weideflächen 154 ha  Weideland ,  12 ha  Waldweide,  Total  166 ha
       
    Besonderes zur Alp Eine der schönsten Privatalpen des Kantons. Herrliche Ausflugsmöglichkeiten mit Besuch traditioneller Alpkäsereien.
    Die Alp hat im 1912 ein Alpdiplom des SAV erhalten für die "umfangreichen Verbesserungen...", die wohl teilweise darin bestanden, dass das Seelein eingezäunt und das Tränkewasser sauber abgeleitet worden war, sowie eventuell für Weideunterteilung.
    Vorder Wispile ist etwas später als Inner Wispile, grosse Verbesserung durch Stroheinstreu und gezieltes Ausbringen des Mistes; man hat hier immer frisches Futter aller Arten, Arbeitsteilung Berg - Tal sehr vorteilhaft, man hat eine gute Zufahrt, die trotzdem selektiv ist!
     
       
         
     
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