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Uri
Kanton Uri
Bürglen (UR)
Hinter Wissenboden
 
 
Hinter Wissenboden Alp Kataster Nr: 1205-.... Seite neu laden Feedback
mutiert: 12.01.2011 13:39:57 Zugriffe:
Sennten
  • 1127 - Hinter Wisssenboden
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    Titelbild Hinter Wissenboden mit Chinzig
    Hinter Wissenboden mit Chinzigpass
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Bürglen (UR) / Kanton Uri (UR)
       
    Rechtsform / Eigentümer Korporation Uri
    Hüttenrecht: Gisler Karl & Nikolaus
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:25000   MUOTATAL  1172
    1:50000   KLAUSENPASS  246
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Bürglen 
       
    Koordinaten 697350/195700  E 8° 42' 59.04
    E 8.716401 - N 46.905273
       
    Höhe ü. M. 1700 m
       
    Lage der Alp Hinter Wissenboden liegt auf der Sonnenterrasse der rechten Talseite des Schächentals auf 1600 – 1800 m unterhalb des Chinzig Chulms. Nachbaralpen sind im Westen die Alp Vorder Wissenboden und im Osten die Vordere Gisleralp.

    Der Oberstafel Rindermatt, der zwischen Mitte Juli und Mitte August für 4 Wochen. auch von den Älplern der Alpen Hinter Wissenboden, Vordere und Hintere Gisleralp benützt wird, liegt „ennet den Bergen“ oberhalb des Urner Alpgebietes Wängi / Chinzertal auf 1818 m.
       
    Wege zur Alp Der Unterstafel Hinter Wissenboden befindet sich oberhalb der Bergstation der Seilbahn Brügg (Bürglen) – Biel (1637 m). Die Gebäude der Alp liegen ungefähr 1,3 km in nordöstlicher Richtung an der Alpstrasse nach Spiringen.
    Den Oberstafel Alp Rindermatt erreicht man, indem man den Fuss– und Viehweg durch den steil abfallenden Südhang zum Chinzigpass (2073 m) nimmt. Nach dem Überqueren des Chinzig Chulms führt der Weg über Bödmer (1926 m) zur Alp Rindermatt
       
    Touristische Informationen Wandervorschläge:
    Chinzig Chulm / Kinzigpass
    Der übergang aus dem Schächental ins Muotatal erhielt geschichtliche Bedeutung, da Feldmarschall Suworow 1799 mit seinem Heer im Spätherbst unter höchsten Strapazen den Pass überquerte. Von Muotathal wich er mit seinem Heer den Franzosen über den Pragelpass aus und musste, da der Ausgang aus dem Glarner Land durch das französische Heer versperrt war, bei winterlichen Bedingungen über den Panixerpass ins Rheintal ausweichen. Der heutige Wanderer kann bequem mit der Seilbahn Bürglen – Biel die ersten 1000 m Höhenunterschied überwinden. Von Biel bis Muotathal dauert die Wanderung 5 Std. mit einer Distanz von 14 km und einem Höhenunterschied von 1800 m (1450 m Abstieg).
    Schächtaler Höhenweg auf der rechten Talseite
    Die Wanderung kann bei der Bergstation der Seilbahnen Tristel – Spiringen, Biel – Bürglen oder Ruegig – Bürglen abgebrochen werden. Dauer für die ganze Strecke von der Postautohaltstelle Balm unterhalb des Klausenpasses bis zur Bergstation der Seilbahn Eggbergen – Flüelen beträgt ungefähr 6 Std. . Distanz 17 km.

       
    Infrastruktur Der Unterstafel Hinter Wissenboden kann mit der Seilbahn, aber auch über die Alpstrasse von Spiringen versorgt werden. Für den Oberstafel besteht nur der Fuss- und Viehweg über den Chinzigpass oder von der Alp Chinzertal.
       
    Stafel  2
    Rindermatt 700800/195800/1870
    Die Weidefläche auf Rindermatt beträgt gesamthaft 17ü ha
       
    Bestossung unterer Stafel  :  35 Stösse   in 65 Tagen (Anfang Juni bis Mitte August)
    oberer Stafel  :  35 Stösse   in 28 Tagen (Mitte Juli bis Mitte August)

    Alpzeit (gesamte, total) : 93
    Normalstösse : 32
       
    Besonderes zur Alp Die Alp Hinter Wissenboden war eine Privatalp, die Ende der 60er Jahre von der Korporation Uri erworben wurde. 1999 haben die Gebrüder Gisler das Hüttenrecht von der Korporation Uri gekauft. Bis 1998 wurde nur auf der Alp Wissenboden Käse hergestellt. Mit dem Zerfall des Butterpreises wird ab Sommer 1999 auch auf dem Oberstafel Rindermatt Käse hergestellt.

    Der Wissenboden ist eine jener Alpen, auf denen sich die Sage des „Sennentuntschi“ abgespielt haben soll. Die gleiche Sage wird jedoch auch im Urserental und in anderen Gegenden der Alpen erzählt. Der Senn und seine zwei Zusennen bauten aus Tüchern und Stroh einen „Toggel“ mit dem sie ihre Spässe trieben. Das Sennentunschi erwachte jedoch zum Leben, ass und spielte Karten mit den Sennen. Auch in der Nacht bot das Tuntschi für die Sennen Abwechselung. Beim Alpabgang wollten die drei es jedoch nicht ins Tal mitnehmen. Das Tuntschi liess jedoch den Senn nicht zurückkehren und verbat den Zusennen zurückzuschauen, bevor sie die Alpgrenzen überschritten hätten. Als sie sich nachher umdrehten, sahen sie, wie der Toggel im harten Ringen den Senn bezwang, ihn bei lebendigem Leibe enthäutete und die bluttriefende Haut auf dem Hüttendach ausbreitete.
     
       
         
     
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