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Hintere-Allmend Alp Kataster Nr: 762-109 Seite neu laden Feedback
mutiert: 16.03.2012 17:23:43 Zugriffe:
Sennten
  • 27453 - Hintere-Allmend
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    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Diemtigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Genossenschaftsalp der Allmendgemeinde der Bäuertgemeinde Schwenden; Kontaktperson ist der Allmendvogt, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Peter Müller
    Stadel
    3757 Diemtigen
    Tel: 033 684 17 61
       
    Landeskarten 1:25000   ADELBODEN  1247
    1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt (Allmi) 
       
    Koordinaten 604850/155575  E 7° 30' 6.76
    E 7.501877 - N 46.551441
       
    Höhe ü. M. 1311 m
       
    Lage der Alp Im Talgrund des Fildrichbaches N der Alp Kiley-Fildrich auf 1300 - 1450 m, S angrenzend an Vorder-Allmend (762-108). Vorwiegend SW-Flanke mit unweidgängigem Areal in den oberen Randgebieten. Kleiner NE-Hang ennet dem Bach. Im Talboden ausgesprochen weidgängig. Tiefgründiger, fruchtbarer Boden mit Ausnahme einiger Schuttkegel, die grösstenteils mit Geröll überführt sind. Vorwiegend gute Grasnarbe und windgeschützte Lage.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW auf der Diemtigtalstrasse bis Schwenden, kurz vor Kurheim Grimmialp Abzweigung nach Kilei (oder Chilei oder Kiley), bis zum Alpgebäude nach knapp 4 km; zu Fuss ab Postautohaltestelle Kurheim Grimmialp (1214 m) oder eine vorher (1174 m) entweder an der Fildrichtalflanke oder auf der Kileystrasse ca. 4 km zur Alp (Wanderbuch 3094, Route 40).
       
    Touristische Informationen Die Alp liegt vorne in der Kiley.
    Die Kiley ist ein eindrücklicher Kessel, vielgestaltig, mit reicher und abwechslungsreicher Flora und Fauna. Sie enthält mehrere Alpen, die heute grossenteils im Eigentum der IG Kiley-Alpen sind (Zusammenschluss von sieben Diemtigtaler Bauern) und ihre Milch an die zentrale Bio-Alpkäserei Kiley im Vorder Fildrich liefern.
    Der Bergwanderweg auf die Männlifluh (2652 m) oder über den Otternpass (2278 m) auf die gleichnamige Alp im Adelboden führt über diese Alpen; oder nach W gelangt man über Nessli und Raufli auf Rauflihorn und Grimmifurgge mit Abstieg über Grimmialp zurück oder über Bluttlig ins Fermeltal und nach Matten im Obersimmental (Wanderbuch 3094, Routen 40; 3100, Route 22).
    Jedes Jahr am 1. Mittwoch nach dem 2. August findet auf dem Fildrich ein Viehmarkt in grosser Aufmachung statt.
    Schwenden als touristisches Zentrum reich bestückt mit Restaurations- und Beherbergungsbetrieben. In der Kiley bietet auf Ausser Mittelberg die Familie Mani mit einer sehr schönen Angebotstafel Übernachtungen und Gruppenverpflegung auf Anfrage an, auf Hinter Fildrich werden Übernachtungen angeboten und auf Oberberg ist man froh über den Zuspruch, den Otternpassgänger und Besteiger der Männlifluh dem Bergbeizli erweisen, und will das Angebot inklusive Übernachtungsmöglichkeiten im Sommer 2009 evtl. ausbauen. Man gedenkt vor allem eigene und Produkte aus der Region anzubieten.
    In der Bio-Alpkäserei Kiley werden Besichtigungen und Apero-Möglichkeiten angeboten.
       
    Infrastruktur Die Alp ist an der Kileistrasse gelegen und damit bestens erschlossen.
    Energieversorgung durch Dieselaggregat.
    Wasserversorgung reichlich, aber nicht Trinkwasserqualität
       
    Stafel  1 einstafliges Senntum
       
    Bestossung Hintere-Allmend :  14 Stösse   in 115 Tagen (Anfang Juni bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 115
    Normalstösse : 16
       
    Weideflächen 19 ha  Weideland  Total  19 ha
       
    Besonderes zur Alp Zusammen mit Vorder-Allmend früher ein Stafel zu Nidegg und Senggiweid! Im Jahr 1955 Trennung des Betriebes von der übrigen Allmend (weitgehend natürlich durch Wald von Vorder-Allmend getrennt), Weidegang in 2 Teile unterzäunt. Hier wird alles miteinander nutzungsreif; deshalb hat man mit überständigem Futter zu kämpfen, weil die Weiden zu steil und zu durchsetzt sind zum Mähen. Aber die Alp ist angenehm nahe beim Talbetrieb.

    Empfehlung im Alpkataster von 1967: Die Allmendansprache sollte so geregelt werden, dass das Alpli vergrössert, und auch das auf Nidegg weidende Galtvieh auf dem vorliegenden Betrieb gesömmert werden könnte. Dies würde eine bedeutende Betriebsvereinfachung ergeben, zumal die Bewirtschaftung nach beiden Teilen vom Talbetrieb aus erfolgt. Bau eines Jungviehstalles im obersten Weidegebiet. Intensive Weidesäuberungen von Grotzen, Erlen und Geröll. 
       
         
     
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