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Nessli(ehem.+Kolbstierenweid)
 
 
Nessli(ehem.+Kolbstierenweid) Alp Kataster Nr: 762-125 Seite neu laden Feedback
mutiert: 19.03.2012 11:29:55 Zugriffe:
Sennten
  • 27415 - Nessli
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    Titelbild Nessli von S
    Vom Menigwald herüber; davor am Hang die beiden Ferienchalets an der ausgezäunten Nessli-Egg.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2008
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Diemtigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Privatalp von Sigmund von Wattenwyl-Henry, Schloss-Strasse 48, 3672 Oberdiessbach, 031 771 09 28
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:25000   NIESEN  1227
    1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Nessli 
       
    Koordinaten 602925/162650  E 7° 28' 36.56
    E 7.476821 - N 46.615096
       
    Höhe ü. M. 1524 m
       
    Lage der Alp Nessli (war früher nur Oberstafel) auf 1420 - 1710 m hat eine sonnige S-Exposition, trocken, tiefgründig, allgemein ziemlich fruchtbar. Stellenweise dominiert in der Ausweide eine harte, borstige Grasnarbe, aber vorwiegend ist die Alp gutgräsig und relativ weidgängig, ohne Elementarschadengefahren.

    Der ehemals als Unterstafel Kolbstierenweide geführte Teil im hintersten Talabschnitt von Mäniggrund auf 1300 - 1450 m zählt zu den höchstgelegenen Jahresbetrieben in der Gemeinde (also LN). Der Betrieb ist durch eine sehr lange Winterfütterung und strenge Wintermonate gekennzeichnet. Die rund 6 ha Weideland dienen als Vorweide und sind gutgräsig, aber teilweise versteint.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW auf der Diemtigtalstrasse bis Zwischenflüh und auf der Güterstrasse (bewilligungspflichtig) sonnseitig Richtung Tärfeten über Blachli und Brünscht auf der langen Stichstrasse zum Stafel; mit dem Postauto ins Diemtigtal und zu Fuss vom gleichen Ausgangspunkt sonnseitig auf der Route 37 (Wanderbuch 3094).
       
    Touristische Informationen Der Turnen, der über allem thront, ist mit seinen 2079 m der höchste Punkt in der Gegend und bietet einen entsprechenden Aus- und Rundblick über das stark zerschnittene Niedersimmental. Der Blick weiter hinaus wird durch die dieses flankierenden Höhenzüge begrenzt.
    Das Gebiet kann auch von Erlenbach (707 m) über Feldmöser und Rinderalp via eine steile, karge Bergstufe erstiegen werden, vorbei an einem eindrücklichen Purpurenzianfeld sonnseitig am Pfaffen (der Weg ist auch umgekehrt sehr schön, aber nicht gut für die Knie!).
    Die Wasserscheide "Chrindi" (1824 m) ist ein gut organisierter Treffpunkt für die Modellfliegerei samt einer umgebauten Remise und einem Anschlagbrett über die Frequenzzuteilung; von der Alp führen anregende Höhen- und Flankenwege ins Obersimmental, über Gipfel, Gräte und Alpen, die gelegentlich Ruhe, Labung, Verpflegung und Übernachtung anbieten.
    Vom Wanderbuch 3094 führt die Route 37 vom Diemtigtal über Nessli und weitere, sehr unterschiedliche Alpen ins Simmental.
       
    Infrastruktur Nessli ist mit der Güterstrasse Tärfeten und Stichgüterstrasse bestens erschlossen.
    Energieversorgung: Dieselaggregat.
    Auf der ganzen Alp ist die eigene Quellwasserversorgung gut.
       
    Stafel  1 einstafliges Senntum
       
    Bestossung Nessli :  35 Stösse   in 120 Tagen (Ende Mai bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 120
    Normalstösse : 42
       
    Weideflächen 40 ha  Weideland ,  4 ha  Waldweide,  Total  44 ha
       
    Besonderes zur Alp Nessli ist für 74 Kuhrechte geseyt (Kolbstierenweide ursprünglich mit 22 3/4 Kuhrechten). Die Alp ist gut gelegen, gutgräsig, hilb und entsprechend früh; man ist hier auch als Pächter Herr und Meister, für sich, nicht wie auf der Allmend!
    Weidesäuberungen von Alpenerlen, Grotzen und Gebüsch sind immer wieder erforderlich. Andernfalls ist mit einem Ertragsrückgang zu rechnen!? Viele Trockenstandorte und Melvenstandorte!

    Bauinventar (602240/161505/1330, ist das effektiv so ??):
    "Meniggrund, Cholbstierenweid, Nr. 1048, erhaltenswert (Baurecht bei Matthias Hofstetter, Fuchshubelstrasse 11, 3063 Ittigen):
    Alphütte/Vorsass von 1798:
    Kantholz-Blockbau über teilweise massivem u. teilweise geständertem Sockel; hangseits schliesst quer zum First der Oekonomieteil, bestehend aus Stall und darüberliegendem Heuraum, an; die nach N orientierte Front weist eine überdachte Laube mit Aufgang auf; auf der westl. Traufseite Anhenke unter Pultdach. Liegt zwischen der Strasse nach Hintermenigen und derjenigen, die nach Menigwald führt."

    Neuere Liegenschaft Nr. 1048A (Baurecht bei Rolf und Doris Fankhauser-Baumann, Rainweg 1, 3626 Hünibach) 
       
         
     
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