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Bunfall/Pulverli Alp Kataster Nr: 791-62 Seite neu laden Feedback
mutiert: 13.02.2009 11:46:18 Zugriffe:
Sennten
  • 0535 - Pulverli Walop
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    Titelbild Bunfall/Pulverli von S
    Hinten der Stierengrat zum Kanton Freiburg.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2004
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Boltigen / Obersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Privatalp von Werner Kohler, Brügglen, 3088 Rüeggisberg, 031 809 03 29
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Buufel 
       
    Koordinaten 592750/166000  E 7° 20' 38.18
    E 7.343940 - N 46.645198
       
    Höhe ü. M. (1750) m
       
    Lage der Alp Bunfall befindet sich unterhalb Fortel auf der linken Seite der Walop-Alpmuldeauf 1700 - 1940 m und weist ein mehrheitlich welliges, hügeliges und vielfach steiniges Weidegebiet auf. Vorwiegend ist das Terrain nach W orientiert und mit Ausnahme des obersten, abgelegenen Areals trotz allem relativ weidgängig. Vereinzelte, trockene Partien sind borstgräsig, aber die gute Grasnarbe dominiert speziell S und N des Stafels.
    Der Schafberg Widdergalm gehört den drei Parteien Fortel, Bufeli (Bunfall) und Vorder Walop (Alp 791-66), und ist an die Schafzuchtgenossenschaft Rüschegg verpachtet.
       
    Wege zur Alp Mit Bahn oder PW bis Boltigen, mit dem PW auf der Güterstrasse bis Chlus (1200 m) und in steilem Aufstieg zur Alp (der Bergwanderweg kann auch schon in Boltigen unter die Füsse genommen werden); oder mit PW oder Postauto von Freiburg her bis Schwarzsee, von der Gypsera mit der Schwebebahn bis Riggisalp (1493 m) und auf Bergwanderweg in weitem Bogen um den Steinritz über Salzmatt, Kaisereggschloss (Pass, 2072 m) und Kaisereggalp ins Walop keine Wanderbuchempfehlung).
       
    Touristische Informationen Die Walopalpen liegen in einem riesigen, wilden, kahlen und schroffen Kessel am E und N Abhang der mächtigen und stolzen Kaiseregg, Hausberg des Schwarzseegebietes und Grenzberg BE/FR (2185 m), der auch zwei romantische und etwas lieblicher prägende Seelein enthält. Ein Bergwanderweg führt über die Kaisereggalp, schon freiburgisch, aber noch diesseits der Wasserscheide und an der Kaiseregg vorbei über das 2072 m hohe Kaisereggschloss; eine grossartige und anspruchsvolle Wanderung führt von Sangernboden - Muschlerenschlund - Känel - Chüearnisch auf die Alp (keine Wanderbuchempfehlung). Zudem führt eine Route aus dem Angebot von Share Wander Value (vgl. www.share-wander-value.ch) durch diese Gegend.
       
    Infrastruktur Güterstrasse bis Chlus, von dort Militärseilbahn bis Uf Egg (1943 für Bau und Betrieb der Festungsanlagen erbaut), von dort steiler Karrweg auf die Alp. Der Zügelweg nimmt lang, steil, streng und gefährlich eine ähnliche Linie.
    Energieversorgung durch Benzinmotor und Solarzellen.
    Zwei Stafelbrunnen und mehrere gut verteilte Tränkemöglichkeiten in der Ausweide.
       
    Stafel  Bunfall bildet das einstaflige Senntum 0535, S 2218.
       
    Bestossung Bunfall :  28 Stösse   in 82 Tagen (Mitte Juni bis Anfang September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 82
    Normalstösse : 22
       
    Weideflächen 25 ha  Weideland ,  2 ha  Waldweide,  1 ha  Wildheu  Total  28 ha
       
    Besonderes zur Alp Das Stierenbergli soll ganz früher zum Cluniazenserkloster Rüeggisberg gehört haben, einem der grössten Klöster des ganzen Gebietes, gegründet 1072 durch Lütold und Gotha von Rümligen. Daher wohl das Interesse der Rüeggisberger, die 1915 Vorder Walop kauften und 1926 Bufäli und Fortel von eine Familie Klötzli in Achseten(!). 1934 konnte Urgrossvater Kohler das Bufeli kaufen.
    Walop heisst auch "Wilder Walalp" zur Unterscheidung der Walalpen der Gemeinde Därstetten (wegen der im Volksmund zu ähnlichen Aussprache der Namen!).
    Im unteren Teil der Alp befindet sich ein bekanntes Schlangengebiet, in dem das Seruminstitut zweimal pro Sommer zur Giftgewinnung anrückt (vgl. Klus, 791-60, untendran); hingegen sind Schäden oder Unfälle durch Schlangen nicht bekannt. 
       
         
     
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