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  1. ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
  2. Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen

Dürrenwald/Steinbergli

Eggmattenhütte von NE

Der Bezug des Oberstafels erfolgt nicht einheitlich, z.B. zieht Senntum 5607 erst nach 4 Wochen hinauf (nicht wie 5608 nach 3), bleibt aber dann nur 5 Wochen oben. Die Seyung von Dürrenwald beträgt 274 Rindersweidrechte (Umrechnungsfaktor für Besetzung??); damit ist sie die grösste Alp des ganzen Simmentals (ohne Allmenden) und des Saanenlandes, und eine der 12 grössten des Kantons. Sämtliche 18 Gebäude sind in Privatbesitz, wovon 7 als "Dörfli" im Hauptstafel.
Die Sömmerungsbeiträge bleiben in der Hand der Alpkorporation und werden fast ausschliesslich für Alpverbesserungen eingesetzt.
Beschreibung des Heuberges "Seiten" im Alpkataster von 1969: „Ausmass 50 ha produktives Heuland mit überjähriger Nutzung, von 1660 – 2100 m, SE-Hang, in den oberen Lagen steil bis sehr steil. Entlang dem Dürrenwaldbach terrassenförmige kleine Ebenen mit vielfach steinigem, welligem Boden. Allgemein flachgründig, stellenweise leicht durchnässt. Vorwiegend jedoch kräuterreiches gutes Futter. Lagerung nur noch ausnahmsweise in den kleinen Heuschobern, wovon aber noch etliche stehen; zumeist werden die Erträge direkt über die Dürrenwaldstrasse abgeführt.“

Mit dem PW oder der Bahn über Zweisimmen bis St. Stephan/Grodey und auf der bewilligungspflichtigen Güterstrasse bis auf den Hauptstafel; zu Fuss von den Haltestellen Grodey (der Güterstrasse entlang) oder Matten auf dem Wanderweg auf die Alp (keine Wanderbuchempfehlung).

 
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Dienstag 21.04.2026