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  1. ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
  2. Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen

Chammli

Mit Stadler Franz bewirtschaftet der „höchste“ Bauer im Kanton Uri, der Bauerverbandspräsident, auch eine der höchsten Alpen, die Alp Chammli. Der Wanderer kann auf der Terrasse vor der Alphütte Erfrischungen kaufen.

Die Alp Chammli ist in die Urner Sagen stark eingebunden. Die eine Sage „Der Venediger“ erzählt von einem Mann aus Venedig, der während eines Alpsommers beim Senn lebte und Steine sammelte, die er mit nach Venedig nahm. Der Senn legte einige der Steine für sich auf die Seite und wanderte mit diesen Steinen im Rucksack im Herbst nach Venedig auf der Suche nach dem Mann. Die Steine verwandelten sich in Goldstücke.

Heldenhaft ist auch die Geschichte vom „Hund von Uri“. Die Sage handelt von einem Senn auf Chammli, der so schnell und ausdauernd laufen konnte wie ein Hund. Die Alp Chammli war zu jener Zeit noch wesentlich grösser und erstreckte sich über die Chammlilücke bis ins Graubünden, von wo eine grosse Räuberbande immer wieder Vieh von der Alp raubte. Der Senn setzte sich zur Wehr und konnte unter beinahem Verlust seines Lebens die Räuber vertreiben.

Von der Klausenpasshöhe führt der Weg (Schächentaler Höhenweg vom Klausenpass bis Unterschächen) in südwestlicher Richtung zur Alp Chammli (2049 m). Distanz von der Passhöhe ca. 2.3 km.

 
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Samstag 18.04.2026