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- ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
- Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen
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Hinter Gurbs Oberstafel
Der Unterstafel hat eine Seyung von 74 Kuhrechten, der Oberstafel eine von 76 Kuhrechten Kurzzeit. Nach dem ALpkataster von 1967 wurde die Alp im Jahre 1860 mit 74 Stössen, 1871 mit 100 und 1873 sogar mit 115 Kuhschweren beladen. Von diesem Bestand sollen 90 und verschiedentlich 100 Milchkühe gewesen sein. Hinter-Gurbs galt damals als eine der grössten Küher-Alpen des Tales mit sehr intensiver Weidenutzung und -pflege bis in abgelegene Flanken hinaus; 1967 von Gebüschwäldern, speziell am N-Hang, gänzlich eingenommen; der ständige Hirtenwechsel sprach nicht mehr für eine vorzügliche Bewirtschaftung. Immerhin war der Weidegang im Unterstafel in 2 Schläge unterteilt, sowie waren gefährliche Partien und Wildheugebiete ausgezäunt. Umfassende Weidesäuberung speziell im Unterstafel von Lawinen- und Steinmaterial waren angesagt. Diese sind 2008, insbesondere auch was das Unkraut betrifft, umfassend geschehen, und mit dem Ausschoren des Lägermistes in die Ausweide konnte die Tragfähigkeit erhöht werden. Dies lässt die Zukunft auch hier machbar erscheinen. 2008 wurde ein Druckfass zum Oberstafel geflogen, das nun die erwüpnschte Güllenverteilung in "die höhergelegenen Partien" erlaubt; der Mist wird mit dem Muki ausgebracht (beides gemeinsam benützt mit der Alp Ober-Gurbs, 762-093!). Diese Alppflege ist nur möglich wegen der sehr zweckmässigen Arbeitsteilung in der Familie Minnig!
Jagdbanngebiet ab dem Wald in der Steilstufe bis zuhinterst. Die grosse Moorlandschaft zuoberst (Bütschi) steht in verschiedenen Graden unter Schutz; im Unterstafel hat es sonnseitig eine Strecke Schutzgebiet (Trockenstandorte?).
Mit dem PW auf der Diemtigtalstrasse bis Staldenmaad, dort links auf dem Forstweg und Güterweg bis Gurbs Mittelberg/Hinter Gurbs, von dort zu Fuss über die Steilstufe; zu Fuss ab einer der Postautohaltstellen in dieser Gegend auf dem Bergwanderweg in die Alp (Wanderbuch 3094, Route 38).
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