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- ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
- Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen
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Jugend = Zukunft
Die Alp ist für 132 Kuhschweren geseyt. Die Wildheuflanken wurden schon 1965 nicht mehr als solche genutzt. Die insgesamt 8 Gebäude auf Berzgumm sind im Privateigentum; die Verteilung im Gelände lässt vermuten, dass die Alp früher durch vier Sennten bewirtschaftet wurde. Auf 1900 m steht eine Schäferhütte; von dieser aus wurden früher die Schafe gehütet und wurden die besten Stücke geheuet, und das Heu verkauft. Als Gegenmassnahme gegen das Lämmerschlagen hat man hier die Methode des "Adler-Einmauerns" gepflegt. Früher waren mit jedem Kuhrecht Ziegenrechte verbunden. Diese nutzte man unter anderem, indem man zum Wildheuen am Gifer die Ziegen mit hoch nahm. Die Vogtskiste enthält als älteste Dokumente solche von 1609 auf Gitzileder; diese werden im Gemeindearchiv verwahrt.
Mit dem PW oder mit Bahn und Postauto von überall her über Gstaad an die Bissen oder ins Turbach-Dörfli; von dort oder einer Haltestelle unterwegs auf Bergwanderwegen zur Alp (Wanderbuch 3094, Route 7b).
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