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- ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
- Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen
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Schlündi-Wanne von E
„Die 5 Schlündialpen bildeten früher zusammen eine einzige Alp mit 5 verschiedenen Sennten. Sodann wurde die Alp entsprechend den natürlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Gegebenheiten in die 5 heutigen Betriebe unterzäunt, und jeder Alp wurden die entsprechenden Kuhrechte zugeteilt. Die Seyung betrug damals insgesamt 107 Kuhrechte. Das wellige, hügelige Weidegebiet befindet sich am NNE-Hang des 1943 m hohen Wannenhörnli und bildet das oberste Einzugsgebiet des Brechgrabens. Der lehmig-tonige Weideboden ist auf grösseren Flächen ausserordentlich trittempfindlich oder sogar stark durchnässt, wobei 10 ha als absolutes Streueland anzusprechen sind. Als Schlündi noch eine einzige Alp war, wurde die Weidegängigkeit durch verschiedene Bachläufe stark gehemmt. Demzufolge sind die Gebäude dezentralisiert und befinden sich auf natürlich begrenzten Gebieten. Im allgemeinen sind die Schlündialpen relativ gutgräsig, weisen aber einen verhältnismässig späten Vegetationsbeginn auf, der eine ebenso späte Alpauffahrt zur Folge hat. Seit dem Jahr 1962 wurde das ganze Einzugsgebiet mit einer Güterstrasse, die bis in das unterste Weidegebiet führt (Stutz, 590400/154325, 1480 m), erschlossen. Davon können auch die beiden Erbetlaub-Alpen, Tossen, verschiedene Vorweiden und andere Alpen profitieren. Anschlusswege nach verschiedenen Objekten sind jedoch noch erforderlich.“ (Alpkataster 1965) Die Eigentümer der andern Hälfte dieser Alp, Familie Jakob Schläppi-Lempen, bewirtschaften die Blachtiweid, haben nur etwas Galtvieh hier und kümmern sich sonst wenig um Wanne-Schlündi.
Mit PW oder Bahn über Zweisimmen oder von Saanen her Richtung Saanenmöser bis Reichenstein (Hindere Rychestei); mit PW auf der Güterstrasse bis zum Parkplatz am Stutz (1480 m); zu Fuss von Saanenmöser oder Zweisimmen auf Wanderwegen bis an den Talkessel heran; ab Rychestei keine markierten Wander- oder Bergwanderwege mehr auf der Karte ersichtlich; keine Wanderempfehlungen in den Schlündigraben!
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