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  1. ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
  2. Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen

Scherpfenberg

Philipp Schneiter

Das älteste Seybuch von 1824 trägt den Vermerk, dass vor 80 Jahren geteilt wurde zwischen Habchegg und Scherpfenberg!
Die Alp ist mit 168 3/4 Kuhschweren geseyt, was zu hoch ist; deswegen muss für den Besatz die Kuhschwere mit 5 Füssen gerechnet werden, was den vertretbaren Besatz von 135 Stössen ergibt.
Die früher durchwegs privaten 18 Gebäude wurden seinerzeit bei der Steuerreform gratis der Bergschaft übergeben; mehrere Hütten auf den verschiedenen Stafeln sind heute nicht mehr landwirtschaftlich genutzt und deshalb vermietet.

Die Alp liegt auf der Schnittstelle der vier Kartenblätter (1:25000): 1188 Eggiwil, 1189 Sörenberg, 1208 Beatenberg und 1209 Brienz (auf der BWW-Karte 804, Jungfrau - Region / Berner Oberland Ost liegt die gesamte Alp).
In das ausgedehnte Weidegebiet gelangt man mit dem PW über Interlaken - Habkern und von dort auf der Güterstrasse (nur Zubringerdienst und ab Tschiemen bewilligungspflichtig!) über andere Alpen auf Scherpfenberg. Zu Fuss mit dem Postauto nach Habkern und von dort auf Wanderwegen zur Alp (Wanderbuch 3095, Route 3a). Ins Kemmeriboden Bad führt ein Postautokurs via Schangnau; von dort (976 m) Wanderweg in die Alp hinein (Wanderbuch 3092, Route 1; 3100, Route 18a).

 
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Samstag 12.09.2026