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- ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
- Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen
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Oberstafel Rindermatt
Die Alp Hinter Wissenboden war eine Privatalp, die Ende der 60er Jahre von der Korporation Uri erworben wurde. 1999 haben die Gebrüder Gisler das Hüttenrecht von der Korporation Uri gekauft. Bis 1998 wurde nur auf der Alp Wissenboden Käse hergestellt. Mit dem Zerfall des Butterpreises wird ab Sommer 1999 auch auf dem Oberstafel Rindermatt Käse hergestellt.
Der Wissenboden ist eine jener Alpen, auf denen sich die Sage des „Sennentuntschi“ abgespielt haben soll. Die gleiche Sage wird jedoch auch im Urserental und in anderen Gegenden der Alpen erzählt. Der Senn und seine zwei Zusennen bauten aus Tüchern und Stroh einen „Toggel“ mit dem sie ihre Spässe trieben. Das Sennentunschi erwachte jedoch zum Leben, ass und spielte Karten mit den Sennen. Auch in der Nacht bot das Tuntschi für die Sennen Abwechselung. Beim Alpabgang wollten die drei es jedoch nicht ins Tal mitnehmen. Das Tuntschi liess jedoch den Senn nicht zurückkehren und verbat den Zusennen zurückzuschauen, bevor sie die Alpgrenzen überschritten hätten. Als sie sich nachher umdrehten, sahen sie, wie der Toggel im harten Ringen den Senn bezwang, ihn bei lebendigem Leibe enthäutete und die bluttriefende Haut auf dem Hüttendach ausbreitete.
Der Unterstafel Hinter Wissenboden befindet sich oberhalb der Bergstation der Seilbahn Brügg (Bürglen) – Biel (1637 m). Die Gebäude der Alp liegen ungefähr 1,3 km in nordöstlicher Richtung an der Alpstrasse nach Spiringen. Den Oberstafel Alp Rindermatt erreicht man, indem man den Fuss– und Viehweg durch den steil abfallenden Südhang zum Chinzigpass (2073 m) nimmt. Nach dem Überqueren des Chinzig Chulms führt der Weg über Bödmer (1926 m) zur Alp Rindermatt
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