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- ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband (SAV) und regionalen Interessenvertretern
- Kritik und Anregungen werden gerne entgegengengenommen
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Hääggenhütten und Sesselbahn
Mägisalp "Still am Glockhaus, sagumwoben, Liegt sie eingebettet da, Alpenrosen glüh'n dort oben, Männertreu und Erika, Milch und Nidel süss und fest, Laben uns am Aelplerfest." (aus dem Gedicht von Walter Huber, 1896-...... (??), rapportiert von Hans Zenger/240742)
Mägisalp ist für 230 Kuhschweren geseyt. [Im Besatz von ungefähr 248 Normalstössen gemäss Alpkataster inbegriffen waren die früher üblichen 33 Stösse Engstlensenntum (Voralpensenntum) von 30 Tagen im Frühling (= 11 Normalstösse).] Die Wildheuplanggen wurden schon zur Zeit des Alpkatasters 1971 nicht mehr genutzt. Oberststafel Häggen auf 1961 m wird durch ein Senntum parallel genutzt und zwar von Anfang Juli bis zur gemeinsamen Alpabfahrt Ende September! Auf Seemad, Hübschenböden und Ringture (vorgängig unten am Wald) werden heute drei Gruppen von Mutterkühen gesömmert. Alle Hütten sind im Baurecht in Privatbesitz. Die Hütte Nr. 758 im Unterstafel (früher von Senntum 2424 genutzt) wird heute nicht mehr genutzt: Fleckenblock, datiert 1922, Satteldach, Eternitschiefer, frontale Steinplattenzugangstreppe zum zweiteiligen schindelverrandeten Wohnbereich nach SW, dahinter Doppelquerstall und Zustall für Schweine und Kälber, im OG Gaden nach hinten und vorne. Die Alp wird heute mit grossem Aufwand konsequent unterzäunt; seit den 1980er Jahren wird mit grossen Anstrengungen und entsprechendem Erfolg das Unkraut bekämpft. 10 Käsespeicher stehen in einem Dorf vorne auf der Kante des Unterstafels, von wo man früher direkt mit Schlitten starten konnte; die Speicher sind von unterschiedlicher Grösse, verschieden ausgerichtet, aber sich alle ähnlich: Fleckenblock mit Eierfas am Gwätt und glattem Fas an den Pfetten, verschiedenartige Füsse auf verschiedenen Unterlagen, läges Schindelsatteldach, frontale Tür mit verzierten Stüden, selten Läubli, vorkragender Dachstuhl meist verziert aber ohne Konsolen. Der alte gerändelte Steinplattenweg führt direkt an den Speichern vorbei. Diverse Speicher nicht mehr als solche gebraucht. U.a. auch der wohl älteste (Nr. 742) mit geschnitzter Antiqua-Inschrift "Im 1625 Jahr macht Bändicht Furer den Spöicher har har (+ Zeichen)"; und Nr. 736: einfach, unverziert, mit grosser gemalter Frakturinschrift (leider verlottert und verwaschen) "Im 1754 (oder 1731?) Jahr ... Heinz (oder Hänsi?) Bircher".
Mit dem PW vom Brünigpass her über Wasserwendi (1217 m, von hier bewilligungspflichtige Güterstrasse) und Bidmi bis zum Unterstafel (Station Mägisalp 1708 m). Mit der Brünigbahn auf die Passhöhe (1002 m) und mit dem Postauto bis Wasserwendi, Goldern oder Reuti (alle 1061 bis 1217 m) oder mit der Bergbahn von Meiringen nach Reuti (1061 m). Zu Fuss von da auf Wander- und Bergwanderwegen in vielen Varianten oder abwechslungsweise mit einer Bahn in die Alp hinein (Wanderbuch 3096, Routen 28 und 33).
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