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Hinter-Trüttlisberg/Ober-Frischenwert
 
 
Hinter-Trüttlisberg/Ober-Frischenwert Alp Kataster Nr: 842-20 Seite neu laden Feedback
mutiert: 26.09.2018 13:50:41 Zugriffe:
Sennten
  • 3217 - Hinter Trüttlisberg
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    Titelbild Mattis Mäder von SE
    Dahinter das Lauenenhorn und im Nebel der Giferspitz.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2005
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Lauenen / Saanen (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Alpkorporation Hinter Trüttlisberg mit 18 Alpansprechern; Kontaktperson ist der Bergvogt, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Thomas Brand
    Baumgarten
    3782 Lauenen
    Tel: 033 765 32 77
       
    Landeskarten 1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Türli/Trütlisberg 
       
    Koordinaten 594450/142350  E 7° 21' 59.14
    E 7.366429 - N 46.432469
       
    Höhe ü. M. 1961 m
       
    Lage der Alp Hinter-Trüttlisberg liegt am Übergang zum Turbachtal auf 1660 - 2050 m; er bildet den Unterstafel zu Ober-Frischenwert, auf 1780 - 2220 m, das sich ennet der Gemeindegrenze in Saanen, bereits im Turbachtal, befindet. Das Terrain weist eine SW-Exposition auf und ist grösstenteils mit einer harten, borstigen Grasnarbe bedeckt. Alpenrosen, Wachholder und Burg (Brüsch, Erika) dominieren insbesondere in den oberen Regionen, während im unteren Teil einige Sumpfstellen anzutreffen sind.
    Der Oberstafel Ober-Frischenwert und die sogenannten "Mattis-Mäder" (W Alpteil an der Lauenenhornseite) bilden den eigentlichen Abschluss des Turbachtales (Alp 843-141, d.h. in der Gemeinde Saanen!). Die Alp ist mit ihrer ausgesprochenen Mulde nach N orientiert, wobei N-, W- und E-Lagen entstehen. Das wellige, zerfurchte Terrain ist grösstenteils ziemlich weidegängig, und viele steile und strenge Partien der Krete entlang ergänzen die gutgelegene Mulde von Trüttlisberg. Der untere Alpteil, der nach Roscheli abfällt, ist nass, mit Stauden durchsetzt, und wirft ein qualitativ minderwertiges Futter ab. Dagegen sind die oberen Regionen umso besser, speziell der W Teil, wo Muttnern und überhaupt sämtliche Alpenkräuter vorherrschen. Allgemein ist die Alp rau, dem Zugluft stark ausgesetzt und wird auch während der Bestossung mitunter mit Schnee bedeckt. Auf beiden Steilflanken bestehen Steinschlag und Lawinengefahr.
       
    Wege zur Alp Mit PW oder mit Bahn und Postauto über Gstaad ins Turbachtal bis Statt (Endstation) oder ins Lauenental bis Lauenen und von der einen oder anderen Seite vor dem oder über den Türlipass (1986 m) auf die beiden Stafel; auch von der Lenk her (1068 m) ist die Alp zu Fuss über den Trüttlisbergpass (2038 m) zu erreichen (Wanderbuch 3094, Routen 4, 7, 16 und 23).
       
    Touristische Informationen Zum Trüttlisberg am Türlipass gelangt man über Wasserngrat-Brüschgrat, über die Alp Turnels und den gleichnamigen Pass, durchs Turbachtal und dem Heuberg entlang (ein enger, steilwandiger, kahler und wilder Kessel), von Lauenen heraus oder von der Lenk über den Trüttlisbergpass (eine Etappe der Hinteren Gasse, Berner Wanderbuch Jubiläums-Ausgabe, 1987, Route 48); alles traumhafte Wander- und teilweise Aussichtsgebiete für Ausdauernde, Erfahrene, Wagemutige und Entdeckungsfreudige, mit den krönenden Lauenenhorn und Giferspitz; touristische Einrichtungen sind sehr sparsam verteilt (Wanderbuch 3094, Routen 4, 7, 16 und 23).
       
    Infrastruktur Güterstrasse von Lauenen bis in die Safretvorsass; von dort Güterweg und zuletzt nur noch Jeepweg zum Unterstafel und zum Oberstafel jenseits des Passes.
    Energieversorgung durch Dieselaggregat und Akku.
    Die Wasserversorgung ist gut.
       
    Stafel  Die Alp bildet das zweistaflige Senntum Hinter Trüttlisberg 3217/S 2266; ein weiteres Senntum dieser Alp hat keine Zulassungsnummer.
       
    Bestossung Ht. Trüttlisberg :  65 Stösse   in 18 Tagen (Mitte Juni bis Anfang Juli)
    Mattis Mäder + Frischewert :  65 Stösse   in 50 Tagen (Anfang Juli bis Ende August)
    Ht. Trüttlisberg :  65 Stösse   in 12 Tagen (Ende August bis Anfang September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 80
    Normalstösse : 52
       
    Weideflächen 148 ha  Weideland ,  15 ha  Waldweide,  3 ha  Wildheu ,  4 ha  Streueland  Total  170 ha
       
    Besonderes zur Alp 90 ha Weide, 8 ha Waldweide, das Wildheu und 2 ha Streue sind Frischenwert auf Saanerboden zuzurechnen (Alp 843-141, das aber auch als "Trütlisberg" bezeichnet wird). Die Gebäude sind seit einiger Zeit im Besitz der Alpkorporation. Im Alpkataster 1966 werden interessante Überlegungen zur Verbesserung der komplexen Alp gemacht.
    Reportage in der Coopzeitung vom 29.07.2013 
       
         
     
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