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Diemtigen
Inner-Neuenstift
 
 
Inner-Neuenstift Alp Kataster Nr: 762-041+047a Seite neu laden Feedback
mutiert: 12.09.2012 18:47:58 Zugriffe:
Sennten
  • 27310+ - Inner Neuenstift Läger
  • 27311 - Inner Neuenstift Reber
  • 27312 27444 - Inner Neuenstift + -Weide
  • 27313 - Inner Neuenstift Teuscher
  • 27314+27436 - Inner Neuenstift Wildmoos
  • 35113 - Inner Neuenstift Hubelhütte
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    Titelbild Neuenstift: Wildmoos
    Blick von S über das ganze Neuenstift; in Bildmitte, rechts der Tannengruppe Wildmoos, links davon das Stockhorn.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2008
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Diemtigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Genossenschaftsalp der Bäuertgemeinde Bächlen-Horben/Neuenstift-Allmendanteiler (wie Ausser-Neuenstift); Kontaktperson ist der Bergvogt, vgl. hinten.
    Die angrenzende Neuenstiftweide (611425/163825/1449) ist Privatalp von Ursula Thomann-Hadorn, Obertorweg 18, 4123 Allschwil, 061 481 47 94; sie wird durch das Spring-Senntum von Inner Neuenstfit genutzt (heisst im Volksmund auch gelegentlich Springs-Weid).
       
    Info zur Alp
    Rudolf Mani-Krebs
    Gmeinen/Bächlen
    3753 Diemtigen
    Tel: 033 681 20 27
       
    Landeskarten 1:25000   NIESEN  1227
    1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Nüjestift 
       
    Koordinaten 611750/163950  E 7° 35' 31.42
    E 7.592060 - N 46.626694
       
    Höhe ü. M. 1550 m
       
    Lage der Alp Diese Allmend auf 1430 - 1730 m wird nur im oberen Teil durch Unter- und Ober-Drunen von Ausser-Neuenstift getrennt. Im unteren Weidegebiet stossen die beiden Allmenden zusammen. Topografie, Bodenqualität und Grasnarbe entsprechen weitgehend der "Äusseren Allmend" (762-040). Die Weidgängigkeit ist in den oberen Regionen ebenfalls nicht besonders gut. Wildheu früher bis 1900 m.
    Neuenstiftweide bildete früher einen Unterstafel zu Seeberg resp. war im Alpkataster 1967 Teil der Alp 762-047 Unter-Netzel + Neuenstiftweide; sie liegt angrenzend unterhalb Inner Neuenstift (Allmend) auf 1420 - 1530 m und weist eine NW-Lage auf. Ausgesprochen fruchtbar, gutgräsig und weidgängig; relativ früher Vegetationsbeginn.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW bis Bächlen oder Springenboden/Gsässweid; ab dort bewilligungspflichtige Güterstrasse; zu Fuss ab Bahnstation Oey oder Postautohaltestellen diemtigtaleinwärts auf den Wander- und Bergwanderwegen, die in die Niesenflanke hineinführen Richtung Chüeweid und Drunen (Wanderbuch 3094, Route 36a) oder z.B. von Gsässweid direkter Wanderweg quer durch die Alp.
       
    Touristische Informationen Von den Postautohaltestellen Wanderwege in die Niesenflanke und an dieser entlang taleinwärts (Wanderbuch 3094, Route 36).
    Der Niesenkette entlang die grossen Alpen, eine eindrücklicher als die andere, jede eine Geländekammer ausfüllend. Vom Wanderbuch 3094 führt Route 36a am Fuss der Alpen ins Diemtigtal, Route 36b quert weiter hinten die Niesenkette ins Frutigtal.

    Stuckis Hüttli wird vermietet: für Familien usw.; durch Petra Krebs-Stucki, Bannwald, 3772 St. Stephan, 033 722 03 60.

    Unterhalb des Alpgebietes einige Restaurationsbetriebe an der Fahrstrasse:
    - Restaurant Gsässweid, Peter Neukomm-Wampfler, 3755 Horboden, 033 681 15 32.
    - Restaurant Springenboden, Bernadette Dubach-Wenger, 3755 Horboden, 033 681 12 51.
       
    Infrastruktur Auch sämtliche Gebäude, welche nicht direkt an der Drunen-Güterstrasse liegen, sind mit Stichwegen gut erschlossen.
    Energieversorgung: Dieselgeneratoren und teilweise Solarzellen.
    Relativ gute, in den 1960er Jahren verbesserte Wasserversorgung, und zwar sowohl bei den Stafeln als auch im Weidegang.
       
    Stafel  6 einstaflige Sennten, davon bewirtschaftet eines auch die Neuenstiftweide.
       
    Bestossung Inner-Neuenstift :  77 Stösse   in 105 Tagen (Anfang Juni bis Mitte September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 105
    Normalstösse : 80
       
    Weideflächen 76 ha  Weideland ,  8 ha  Waldweide,  3 ha  Wildheu  Total  87 ha
       
    Besonderes zur Alp Inner- und Ausser-Neuenstift sind zusammen für 92 3/4 Kuhrechte geseyt. Diese ganze Alp gehörte früher (zuletzt) einer ledigen Berner Patrizierin (wer war das ??)
    Arbeitspflicht pro aufgetriebenen Fuss 20 Minuten oder Arbeitsentschädigung von Fr. 3.-/h (1967). Für 10 Wochen Alpzeit werden 10 Füsse, für 12 Wochen 12 Füsse Alp berechnet (analog Ausser-Neuenstift); das System ist sehr flexibel, z.B. mit weniger Tieren länger besetzen oder umgekehrt. Die NSt-Verfügung geschieht senntumsweise, was etwas den Überblick erschwert. Das Allmend-Management ist überhaupt nicht ganz einfach, aber die Alp ist wunderschön gelegen. Fantastische, variantenreiche Sonnenuntergänge vor sehr breiter Kulisse!

    Neuenstiftweide ist für 17 Kuhschweren geseyt.

    Holz ist in Stafelnähe vorhanden. Auszäunung einer grossen Heumatte mit ausgedehnter Heugewinnung und bedeutender Winterfütterung war früher üblich. Wie ist es heute ??
    Früher intensive Düngerwirtschaft und damit Steigerung des Ertrages und Verbesserung der Grasnarbe; 1967 wird die Einführung intensiver Güllewirtschaft empfohlen ...!

    Die Gebäude sind Privatbauten im Baurecht in dezentraler Lage. Nur der kleine Schlatt-Stall ist ein Vorsassgebäude und gehört der Alpschaft und wird mit entsprechendem Weideanteil genutzt, aber im gleichen Regime wie die Allmend. Mehrere Gebäude sind nicht mehr alpwirtschaftlich genutzt, aber die Ställe müssen instand gehalten werden, damit sie bei Bedarf (Wetter, Feuer und andere (Zer)störungen) benutzt werden können. An vielen Hütten finden sich teils sehr reiche Graffiti. 1967 so beschrieben: Insgesamt 4 defekte, enge oder gar baufällige Holz-, teilweise Rundholzbauten, üblicher, vielfach enger Wohnbereich, Querställe, vorwiegend kleine Mistgruben, enge Heuräume.

    1966 nach grossen Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten der Alpbenützer Unterteilung des Weideganges in einen unteren und einen oberen Weideteil. Der Bau eines Galtviehstalles auf Seilihubel, analog Ausser-Neuenstift, wäre anzustreben mit entsprechender Auszäunung der obersten, ungenügend genutzten Weidkomplexe für das entsprechende Galtvieh. Dieser Teil könnte eventuell teilweise zusammen mit Seelital genutzt (oder geschieht das schon ??) und mit Quellwasser von dort versorgt werden; aber auch diese 2. Anlauf 1988 kam nicht zustande, weild er Kanton die Subvention zwingend an ein einziges zentrales Gebäude mit Alpkäserei knüpfte.
    Bereits 1967 wird die Rationalisierung von Düngewirtschaft und Milchverarbeitung vorgeschlagen mit Zusammenschluss einzelner kleiner und baufälliger Gebäude (!?).
    Das Seelein zwischen den Hütten ist nicht geschützt, aber daneben hat es einige Lischenstandorte/Feuchtgebiete. 
       
         
     
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    Dienstag 25.06.2019