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Fang+Bödeli
 
 
Fang+Bödeli Alp Kataster Nr: 762-067+065 Seite neu laden Feedback
mutiert: 16.03.2012 17:37:58 Zugriffe:
Sennten
  • 27337 - Fang (+ Weide)
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    Titelbild Fang und Fangweid
    Der Blick nach E vom Weg ins Eggweidli.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2008
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Diemtigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Fang mit Fangweid (762-067, seit Jahren in dieser Familie) und Bödeli (762-065, 1982 von Onkel Albert Stucki gekauft) sind Privatalpen von Markus Stucki-Zahler, Unterberg /Entschwil, 3755 Horboden, 033 684 14 25.
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:25000   NIESEN  1227
    1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt '1284' 
       
    Koordinaten 609250/161350  E 7° 33' 33.71
    E 7.559365 - N 46.603344
       
    Höhe ü. M. 1195 m
       
    Lage der Alp Fang und Fangweid: Zwischen Ziegerboden und Schwand, W unterhalb Bruni auf 1170 - 1280 m, ziemlich steil; teilweise eher flachgründig, aber allgemein fruchtbar, gutgräsig und weidgängig; vereinzelte Partien stark mit Tanngrotzen durchsetzt.

    Bödeli (zusätzlich 5 ha Weideland): Kleine Mulde inmitten der Riedern-Allmend (762-020) und angrenzend an Mächlistal (Hinterbergli, 762-064) auf 1500 - 1570 m; windgeschütztes und von Wald weitgehend umgebenes Areal. Weidgängig mit guter Grasnarbe, aber ausserordentlich stark mit Germer durchsetzt. Heugewinnung in stafelnaher Heumatte, Bekämpfung von Germer durch fleissiges Mähen oder besser Ausziehen und Weidesäuberungeen von Tanngrotzen in der oberen Weideflanke wären in dieser nach wie vor verunkrauteten Weide aingezeigt.
       
    Wege zur Alp Fangh und Fangweid: Mit dem PW ins Diemtigtal und auf der Kirelstrasse bis zur Abzweigung hinter der Kirelsäge; zu Fuss ab einer der Postautohaltestellen im Diemtigtal auf den Wanderwegen, welche die Alp umgehen bis in ihre Nähe, keine Wanderbuchempfehlung.
    Bödeli: Mit dem PW bis Springenboden, ab dort bewilligungspflichtige Güterstrasse Richtung Meienfall um das Areal herum; zu Fuss ab Bahnstation Oey oder Postautohaltestellen diemtigtaleinwärts auf den Wanderwegen, welche in die Niesenflanke hineinführen Richtung Chüeweid und an der Niesenflanke taleinwärts ebenfalls unter oder ob der Alp vorbei(Wanderbuch3094, teilweise Route 36a + c).
       
    Touristische Informationen Der Niesenkette entlang die grossen Alpen, eine eindrücklicher als die andere, jede eine Geländekammer ausfüllend. Vom Wanderbuch 3094 führt die Route 36a zum Unterstafel, die Route 36b quert die ganze Alp und führt über die Niesenkette ins Frutigtal. Auf Tschiparellen, Mechlistal und Meienfall sehr unterschiedliche Seelein und Feuchtgebiete.
    Unterhalb des Alpgebietes einige Restaurationsbetriebe an der Fahrstrasse:
    Restaurant Gsässweid, Peter Neukomm-Wampfler,
    3755 Horboden, 033 681 15 32.
    Restaurant Springenboden, Bernadette Dubach-Wenger, 3755 Horboden, 033 681 12 51.
       
    Infrastruktur Von der Kirelfahrstrasse rauer Güterweg am untersten Rand von Fang und Fangweid, zu den beiden Stafeln Fussweg, von Küngs Schwand zur Fangweid Materialseilbahn (momentan defekt).
    Energieversorgung: Benzinmotor.
    Im oberen Weideteil Grabenwasser und von Bruni her Quellwasserleitung installiert, im unteren gutes eigenes Quellwasser.

    Die Meienfall-Güterstrasse führt um das Bödeli herum, der Stichweg Riedernallmend führt weiter in den Stafel hinein.
    Energisversorgung: keine.
    Wasserversorgung: Nur Bachwasser beim Stafel in einen Weidbrunnen, kleiner Weidbrunnen in der Ausweide.
       
    Stafel  1 zweistafliges Senntum, zudem Parallelstafel Landgrichters Bödeli (Teil von Riedernallmi, 762-020); Bödeli (762-065) gegenwärtig an Niklaus Stucki-Klossner verpachtet und durch diesen bewirtschaftet, vgl. 762-021, das entsprechende Tschuggen-Senntum).
       
    Bestossung Fang :  6 Stösse   in 30 Tagen (Anfang Juni bis Anfang Juli)
    Fangweide :  6 Stösse   in 20 Tagen (Anfang Juli bis Ende Juli)
    Fang :  6 Stösse   in 7 Tagen (Ende Juli bis Anfang August)
    Heimbetrieb :  6 Stösse   in 30 Tagen (Anfang August bis Anfang September)
    Fang Fangweide :  6 Stösse   in 20 Tagen (Anfang September bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 107
    Normalstösse : 6
       
    Weideflächen 5 ha  Weideland  Total  5 ha
       
    Besonderes zur Alp Fang ist für 6 Kuhrechte geseyt. Beträchtliche Heugewinnung wird als Zwischenfutter gebraucht.
    Weidesäuberungen im S steilen Weideteil sind eine strenge Daueraufgabe.
    Die Alp liegt praktisch und nahe am Heimbetrieb, ist aber zu klein - und das Vieh auf andere Berge zu geben ist kostspielig. Sie ist arbeitsaufwendig, besonders im obern Teil, und umständlich. Es ist geplant, das Gebäude auf Bödeli (762-065, ebenfalls im Eigentum von Markus Stucki-Zahler) zu sanieren, und dieses Areal, das jetzt Niklaus Stucki-Klossner bewirtschaftet, für die Kühe mitzunutzen.

    Damit Bödeli zusammen mit dem Heimbetrieb eine Existenz bietet, wäre ein Stück Allmend direkt als Pachtland auszuscheiden, ähnlich wie Nydegg-Allmend (Schwenden) oder bei Bruchgehren (Oey).

    Früher wurde auch Hans Küngs Schwand mitbewirtschaftet (was eine gute Arrondierung war!), wo nun dessen Tochter Beatrice Zurbrügg-Küng Mutterkühe hält (LN). Dort steht auch das Gebäude gemäss Bauinventar Nr. 294, Parz. Nr. 543, Riederen, Schwand, Eigentümer Hans Küng:
    "Alphütte von 1833 mit jüngerer Bauphase gegen Ende des 19.Jh. Ständerkonstruktion auf teilweise massivem Fundament ruhend; dabei werden die Ständer von schlanken, fast strebenartigen Kopfhölzern begleitet; bei der inkorporierten, hangseitigen Scheune sind die Giebelstreben bemerkenswert; hangseitige Anhenke unter Pultdach; leicht erhöht über dem Chirel, oberhalb des parallel zur Talstrasse verlaufenden Weges gelegen; giebelständig zum Weg." 
       
         
     
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