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Schopfen, Balmi und Schopfenweid
 
 
Schopfen, Balmi und Schopfenweid Alp Kataster Nr: 762-090+104 Seite neu laden Feedback
mutiert: 19.09.2012 15:50:13 Zugriffe:
Sennten
  • 27390+27448 - Schopfenweid + Balmi
  • 33716 - Schopfen
  •    
    Titelbild Schopfenweid
    Alp und Hütte von N mit Arblihorn, Rauflihorn (verdeckt), Rothorn und Spillgerten.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2008
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Diemtigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Schopfen und Balmi (762-090) gehören der Allmendgemeinde Schwenden, Kontaktperson ist der Allmendvogt, vgl. hinten.
    Schopfenweid ist Privatalp von Walter Teuscher-Rieser, Senggi, 3757 Schwenden, 033 684 14 04 - und ab 2009 der Tochter Sandra Teuscher.
       
    Info zur Alp
    Peter Müller
    Stadel
    3757 Diemtigen
    Tel: 033 684 17 61
       
    Landeskarten 1:25000   ADELBODEN  1247
    1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Schopfe 
       
    Koordinaten 604625/157600  E 7° 29' 56.27
    E 7.498963 - N 46.569659
       
    Höhe ü. M. 1538 m
       
    Lage der Alp Schopfen und Schopfenweid: Grösstenteils W-Lage, N Hängrichwald mit abfallender Krete nach Huttenweid auf 1450 - 1690 m, teilweise N-Exposition. Im oberen Teil ziemlich steil. Auf der Krete und im N Areal weidgängig. Tiefgründiger, fruchtbarer Boden mit vorwiegend harter, borstiger Grasnarbe. Soweit gedüngt und privates Weidegebiet mehrheitlich gutgräsig. Westwindanfällig und bei Wetterumschlag exponiert.
    Balmi ennet Gurbs und Balmiwald (605025/159650/1290): Am NW-Hang oberhalb Tiermatti auf 1210 - 1440 m gelegen. N des Baches mässig geneigt mit steinigem Schuttkegelboden, S davon ziemlich steile Flanke. Rund ein Viertel der Weidfläche stark mit Tanngrotzen und Stauden durchsetzt, ansonst weidgängig. Vorwiegend harte, borstige Grasnarbe. Von Waldungen geschütztes, hilbes Areal.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW auf der Diemtigtalstrasse bis Staldenmaad, dort links auf dem Forstweg und Güterweg bis Gurbs und weiter zu Fuss zu den einzelnen Alpteilen; zu Fuss: mit dem Postauto von Oey-Diemtigen bis zu einer der Postautohaltstellen in dieser Gegend, teilweise auf dem Bergwanderweg über Gurbs oder über Schattsite auf die einzelnen Alpteile (nur teilweise Wanderbuch 3094, Routen 38 und 40).
       
    Touristische Informationen Der Schattseite entlang, unterhalb der Alp führt der Wanderweg in die Kiley und auf der andern Seite einer ins Gurbstal.
    Die Kiley, an deren Eingang die Alp liegt, ist ein riesiger, eindrücklicher Kessel, vielgestaltig, mit reicher und abwechslungsreicher Flora und Fauna. Sie enthält mehrere Alpen, die heute grossenteils im Eigentum der IG Kiley-Alpen sind und ihre Milch an die zentrale Bio-Alpkäserei Kiley im Vorder Fildrich liefern.
    Der Bergwanderweg auf die Männlifluh (2652 m) oder über den Otternpass (2278 m) auf die gleichnamige Alp im Adelboden führt durch diese Alpen; oder nach W gelangt man über Nessli und Raufli auf Rauflihorn und Grimmifurgge mit Abstieg über Grimmialp zurück oder ins Fermeltal und nach Matten im Obersimmental (Wanderbuch 3094, Routen 40; 3100, Route 22).
    Jedes Jahr am 1. Mittwoch nach dem 2. August findet im Fildrich ein Viehmarkt in grosser Aufmachung statt.
    Verpflegungsmöglichkeit sind
    - im Tal hinten der Komplex Fildrich und die Alpkäserei Kiley mit Verkauf über die Strasse.
    - Restaurant Tiermatti, ein wunderschöner Gebäudekomplex (Diemtigtaler Hausweg) und eine sehr bekannte, typische Küche. Der Rundweg ums Wiriehorn kann von hier aus gestartet werden (Wanderbuch 3094, Route 38). Daneben kann man in dieser Gegend viel unternehmen (Sesselbahn Wiriehorn, Grimmi-Weg für Kinder und solche, die es noch immer sind usw.).
       
    Infrastruktur Von der Talstrasse bei Staldenmaad Forststrasse in den Höllersberg und rechts abzweigend Güterweg über Balmi, Vorder Gurbs und Stichweg über Huttenweide zur Alp; Düngerweg in N Richtung (Traxarbeiten).
    Energieversorgung: Dieselaggregat und Akku, resp. auf Schopfen Benzinmotor direkt an die Melkmaschine.
    Gute, nach dem Unwetter 2005 abermals neue Wasserversorgung mit Quellfassung Unter Gurbs, Reservoir von 10 m3 Inhalt (Subventionsbau), gut verteilt 3 Stafelbrunnen, 1 Selbsttränkebecken; Balmi wird von Wasserversorgung Alp Schopf aus versorgt, da es selbst keine Quellen hat; überhaupt quellarmes Gebiet.
       
    Stafel  2 einstaflige Sennten resp. fast eher 2 Alpen mit je einem Senntum; hingegen gehören Schopfen und Balmi der gleichen Eigentümerin, und Schopfenweid dazwischen ist Privatalp; aber Schopfenweid und Balmi hinwiederum werden von denselben Leuten bewirtschaftet!
       
    Bestossung Schopfen+(-weid)+Balmi :  56 Stösse   in 105 Tagen (Ende Mai bis Mitte September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 105
    Normalstösse : 58
       
    Weideflächen 54 ha  Weideland  Total  54 ha
       
    Besonderes zur Alp Schopfenweide als angrenzendes Weidegebiet der Allmend ist für 21 Kuhschweren geseyt (Alpkataster 1967.
    Die Seyung von Balmi beträgt insgesamt 13 Kuhrechte.
    Heugewinnung in steiler Flanke (1967: 70 - 80 Burden).
    Auszäunen der beiden Aussenställe, die im Wechsel nur mit Galtvieh genutzt werden; Auszäunen eines Steilhanges (Aufforstungsgebiet). Auf Balmi Unterteilung in 2 Weideschläge und Weidesäuberungen.
    Weidesäuberungen von Dornen und Grotzen haben vor 1967 stattgefunden, auf Balmi wird jeden Sommer soviel wie möglich gesäubert.

    Balmi wird als Dauerweide/Sömmerung genutzt. 
       
         
     
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    Montag 18.11.2019