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Erlenbach im Simmental
Oberes Heiti
 
 
Oberes Heiti Alp Kataster Nr: 763-21 Seite neu laden Feedback
mutiert: 01.05.2017 11:34:03 Zugriffe:
Sennten
  • 1402 - Ober-Heiti
  •    
    Titelbild Oberes Heiti
    Von NW über den Alpgebäuden Niesen und Fromberghorn.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2001
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Erlenbach im Simmental / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Genossenschaftsalp der Berggemeinschaft Oberes Heiti (welche die Alp auch bewirtschaftet), in zehn gleichen Teilen zu je 2 Kühen, teilweise in halbe Teile geteilt, also einzelne Kühe. Bergvogt: vgl. Info zur Alp
       
    Info zur Alp
    Hanspeter Tanner
    Farb 6
    3647 Reutigen
    Tel: 033 657 07 88
       
    Landeskarten 1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Obers Heiti 
       
    Koordinaten 611300/169850  E 7° 35' 10.79
    E 7.586329 - N 46.679775
       
    Höhe ü. M. 1484 m
       
    Lage der Alp Der Unterstafel Müllersboden liegt E der Egg, die vom Solhorn nach Tal und Allmenden abfällt. Die ziemlich steile Weide im untern Stafelteil ist ring zu beweiden, während der obere W-Teil vom Stafel abgelegen ist und daher nur ungenügend aufgeatzt wird. Der nach S orientierte Alpstafel ist naturtrocken und mit wenigen Ausnahmen gutgräsig. Die früh einsetzende Vegetation und das milde Klima sprechen für einen Auftriebsstafel.
    Das Obere Heiti am E-Ausläufer der Stockhornkette bildet mit dem pyramidenförmigen Heitihubel eine ausgeprägte Abdachung nach dem N- und S-Hang. Dabei entsteht eine Sonnseite nach dem untern Heiti resp. eine Schattenlage nach dem Längenberg. Der Stafel ist für Mensch und Tier ringgängig, die Hälfte der Weidefläche ist leicht bis mässig geneigt und in Stafelnähe sogar eben. Bloss beidseitig des Heitihubels sind einige steile Partien, die aber der geringen Höhendifferenz wegen gut zu beweiden sind. Einige allzu trockene Alpteile neigen zu Borstgraswuchs, was mit konsequenter Gülleverteilung im Griff behalten werden kann. Eine gute Grasnarbe ist vorwiegend. über die Krete hin ist die Alp windexponiert aber sonnig und fruchtbar.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW auf der Güterstrasse von Reutigen her (dort am Automaten Bewilligung lösen!) bis auf die Alp;
    zu Fuss auf markierten Wander- und Bergwanderwegen ab den Bahnstationen Erlenbach (707 m) und Wimmis (629 m) oder der Postautohaltestelle Reutigen (622 m) durch abwechslungsreiches Gelände, für jeden Geschmack eine Lösung (Wanderführer 3094 der BWW Route 33)!
       
    Touristische Informationen über das Obere Heiti führt von Reutigen oder Wimmis her der markierte bequeme Wanderweg herauf ins Stockhornmassiv, mit dem Aussichtspunkt Stockhorn (2190 m), den Stockenseen und den Stockenalpen. Eine Rückfahrt nach Erlenbach mit der Stockhornbahn ist möglich, oder man macht den ganzen Weg umgekehrt. Direkter Abstieg nach Erlenbach oder Oey-Diemtigen, Flankenwanderung über Chlusi und Balzenberg nach Därstetten und viele weitere Kombinationen in diesem dichten Netz der BWW sind empfehlenswert. Die Sennhütte bietet an diesen aussichtsreichen Wanderrouten einfache Labungsmöglichkeiten (Wanderführer 3094 der BWW Route 33).
       
    Infrastruktur Die Alp ist von Reutigen her seit den 1980er Jahren mit einer Güterstrasse bis zum obern Stafel gut erschlossen, innerhalb der Alp und auf Müllersboden Karrwege;
    Stromversorgung durch Dieselgeneratoren und Solarzellen;
    die Wasserversorgung ist etwas trockenempfindlich, aber dies ist durch Verbesserung der gemeinsamen Leitungen mit Nachbaralpen grossteils behoben.
       
    Stafel  Die Alp bildet das für Milchkühe einstaflige Senntum 1402/S 2059; Müllersboden wird als Parallelstafel für Jungvieh genutzt.
       
    Bestossung Heiti :  87 Stösse   in 120 Tagen (Anfang Juni bis Anfang Oktober)

    Alpzeit (gesamte, total) : 120
    Normalstösse : 104
       
    Weideflächen 81 ha  Weideland ,  2 ha  Waldweide,  Total  83 ha
       
    Besonderes zur Alp Die Berggemeinschaft hatte 1891 von der Familie Knechtenhofer in Thun die drei Berge Oberes Heiti, Matten (Reutigen, 767-10, Senntum 4503) und Längenberg (Reutigen, 767-9, Senntum 4502) gekauft, vgl. dort.

    Vgl. auch Interview mit "Anni Mühlemann" (=...) in der "Forschungsübung": Alpwirtschaft und ihre Traditionen im Dialog, 2007, von Fabienne Glatthard und Anne-Sopie Holliger, Sozialanthropologie, Universität Bern. 
       
         
     
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