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Matten Alp Kataster Nr: 767-10 Seite neu laden Feedback
mutiert: 01.05.2017 11:33:12 Zugriffe:
Sennten
  • 4503 - Mattenberg
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    Titelbild Mattenberg von SE
    Wie eine trutzige Burg mit Burgscheune vor dem Lasenberg.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2001
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Reutigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Diese Genossenschaftsalp ist seit 1920 Eigentum der Viehzuchtgenossenschaft Bolligen, nachdem sie vorher seit 1914 bereits gepachtet worden war;
    Präsident: Eduard Muhr, Ausserhaus Gehristein, 3065 Bolligen, Tf 031 921 05 78
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:25000   THUN  1207
    1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Matten 
       
    Koordinaten 610425/170450  E 7° 34' 29.66
    E 7.574907 - N 46.685186
       
    Höhe ü. M. 156ü m
       
    Lage der Alp Matten liegt direkt oberhalb der Alp Längenberg auf 1400 bis 1700 m und bedeckt die Wasserscheide (Gemeindegrenze Reutigen - Erlenbach) in einer E- und einer SW-Lage; annähernd die Hälfte der Alp liegt auf Erlenbachboden. Die Gebäude stehen stark windexponiert auf Reutigenboden. Die obersten Weideteile reichen bis auf 1800 m, wo viele fällige Stellen vorkommen. Die produktiven Flächen werden durch Verrieselung von der Nüschletenfluh ständig verengt; sie sind steil, doch gutgräsig. Die Alp ist ringgängig, und der tiefgründige, sandige Boden lässt ein gutes Futter wachsen.
    Steinig Nacki: der Unterstafel Nacki- und Schwandboden liegt auf der linken Latterbachseite. Der Weidgürtel reicht vom Dickiwald bis an Matten und ist ziemlich windgeschützt, grossteils gut zu beweiden, und der tiefgründige Boden wirft ein gutes Futter ab; einzelne Teile mit Farn und Sträuchern.
    Der Oberstafel Steinig Nacki, direkt unter der Nüschletenfluh, mit häufigen Lawinen, dicht mit Steinen und Geröll überdeckt (wie der Name richtig sagt), ist steil und streng, Hochalpencharakter mit Schnee manchmal auch im Sommer; das kurze, aber gutgräsige Alpenfutter ist dem Vieh bekömmlich.
       
    Wege zur Alp Die Alp kann mit dem PW auf der Güterstrasse (Bewilligung am Automat in Reutigen lösen!) bequem erreicht werden.
    Zu Fuss ab Station Wimmis (629 m) um die Simmenfluh E herum und durch den Riedwald, etwa 6,5 km, oder ab Postautohaltestelle Reutigen (622 m) entweder gemächlich auf der grösstenteils nicht asphaltierten Güterstrasse etwa 10 km, oder durch den Chratzhaltengraben auf steilem Bergweg in nur 4 km! Alle drei Wanderwege führen meist durch schattigen Wald oder auf der Schattseite (Wanderbuch 3094, Route 33).
       
    Touristische Informationen Über Matten führt von Reutigen der kürzeste, steilste Weg ins Stockhornmassiv, mit dem Aussichtspunkt Stockhorn (2190 m), den Stockenseen und den Stockenalpen. Eine Rückfahrt nach Erlenbach mit der Stockhornbahn ist möglich, oder man macht den ganzen Weg umgekehrt (Wanderbuch 3094, Route 33).
    Die Sennhütte bietet an dieser aussichtsreichen Wanderroute gut eingerichtete Verpflegungs-, Labungs- und Übernachtungsmöglichkeiten.
       
    Infrastruktur Matten ist zusammen mit den Nachbaralpen von Reutigen her seit den 1980er Jahren mit einer bequemen Güterstrasse bestens erschlossen.
    Stromversorgung durch Solarzellen (für Telefon) und Dieselgenerator.
    Die Wasserversorgung ist zusammen mit der Alp Oberes Heiti gut und sicher gelöst.
       
    Stafel  Die Alp bildet das für Milchkühe einstaflige Senntum 4503/S 2038, ist aber zusammen mit Steinig Nacki, das weitere 52 ha umfasst (davon 3 ha Waldweide und 6 ha Wildheu) ein für Jungvieh mehrstafliges Senntum aus Steinig Nacki, Nackiboden, Schwandiweid und Läger.
       
    Bestossung Matten+Steinig Nacki :  95 Stösse   in 110 Tagen (Anfang Juni bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 110
    Normalstösse : 104
       
    Weideflächen 55 ha  Weideland ,  2 ha  Waldweide,  3 ha  Wildheu ,  2 ha  Heueinschlag  Total  62 ha
       
    Besonderes zur Alp Matten wird zusammen mit der Alp Steinig Nacki (Gemeinde Erlenbach, 763-22) geführt, die seit 1947 der gleichen VZG Bolligen gehört .
    Die gute Bewirtschaftung macht der Alp Ehre, und auffallend ist der zweckmässig gedüngte Weideboden. 
       
         
     
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    Mittwoch 18.10.2017