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Schiltalp Alp Kataster Nr: 584-15 Seite neu laden Feedback
mutiert: 16.07.2012 14:48:58 Zugriffe:
Sennten
  • 3306 - Schilt
  •    
    Titelbild Schiltalp von SW
    mit dem Dreigestirn aus weniger gewohnter Perspektive.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2002
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Lauterbrunnen / Interlaken (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Bergschaft Schilt und Busen der Gimmelwald Bäuert; Kontaktperson ist der Präsident, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Emil von Allmen
    Wylern
    3826 Lauterbrunnen
    Tel: 033 855 10 82
       
    Landeskarten 1:25000   MUERREN  1248
    1:50000   JUNGFRAU  264
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Im Schilt 
       
    Koordinaten 633050/155900  E 7° 52' 10.55
    E 7.869599 - N 46.553566
       
    Höhe ü. M. 1948 m
       
    Lage der Alp Das Einzugsgebiet der einstafligen Schiltalp bildet am E-Hang des Schilthornes auf 1860 - 2400 m eine nach E orientierte ausgesprochene Alptalmulde. Der leicht wellige und vorwiegend tiefgründige, trockene Boden gehört weitgehend der Kalkformation an und ist in Stafelnähe auffallend weidgängig. Dagegen sind der hintere Talkessel und die am NE-Hang von Wasenegg gelegene Flanke ziemlich weit vom Stafel entfernt. Hier wächst jedoch ein ausgezeichnetes Futter, das mit dem zeitweiligen Rückgang des Viehbestandes nur noch ungenügend oder überhaupt nicht mehr genutzt wurde. Romeyen, Muttnera und Adelgras stehen hier im Vordergrund, während am sonnigen S-Hang und speziell gegen Schiltgrat grössere Komplexe mit Borstgras überdeckt sind. Der ganze hintere Schilt ist stark den Lawinen unterworfen, und die Vergandung nimmt fortwährend überhand.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW bis Stechelberg (862 m); mit den Schwebebahnen nach Gimmelwald (1363 m) oder Mürren (1638 m) und von dort zu Fuss auf dem engmaschigen Wanderwegnetz auf die Alp (Wanderbuch 3096, 7 und 9 Routenvarianten).
       
    Touristische Informationen Die Alp gab dem heutigen Piz Gloria den ursprünglichen Namen Schilthorn. Über sie führen auch die Routen zu diesem aussichtsreichen Gipfel vor der Hochalpenkette (2970 m); aber auch zu den Nachbaralpen führen schöne Wanderwege und anspruchsvolle Touren (Wanderbuch 3096, Routen 7, 9 und 12; 3101, Route 12b).
    Seit 1998 betreiben Vreni und Markus Jungen ein attraktives Bergbeizli.
       
    Infrastruktur Die Alp ist im Zusammenhang mit dem Bau der Schilthornbahn seit dem Hüttenbau 1990 mit einem guten Jeepweg erschlossen.
    Energieversorgung seit 1990 durch das Netz des EW Lauterbrunnen.
    Die Wasserversorgung aus guten Quellen ist reichlich. Im Schilttal bestehen zudem bedeutende Quellfassungen für Mürren und Gimmelwald.
       
    Stafel  Schilt bildet das einstaflige Senntum 3306/S 2288.
       
    Bestossung Schilt :  90 Stösse   in 95 Tagen (Mitte Juni bis Mitte September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 95
    Normalstösse : 85
       
    Weideflächen 183 ha  Weideland ,  16 ha  Wildheu ,  1 ha  Streueland  Total  200 ha
       
    Besonderes zur Alp Besitzer sind die Nachkommen der ursprünglichen 34 Käufer der Alp unter der Bedingung, dass sie in Gimmelwald wohnen. Auswärtige können keine Rechte geltend machen. Somit variiert die Anzahl der Mitbesitzer entsprechend den Todesfällen, Geburten und Wegzügen. Später wurde noch die Gustialp "Busen" im Sefinental auf der gegenüberliegenden Talseite erworben. So heisst heute das Ganze: Bergschaft Schilt und Busen.
    Alpheu wird noch gelegentlich von Privaten im Alpwang gemacht, aber Streue keine mehr gemäht. 
       
         
     
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