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Unter-Talberg Kessel
 
 
Unter-Talberg Kessel Alp Kataster Nr: 761-21 Seite neu laden Feedback
mutiert: 15.08.2018 12:19:26 Zugriffe:
Sennten
  • ............. - Mittelberg PROVISORISCH
  • 1006 - Rüdli
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    Titelbild Die berühmte Talbergalp von SE
    Vom Wildenstein überblickt man die ganze grosse Alp Talberg: vorne Rüdli, dann Mittelberg und hinten Kessel, überragt von Gantrisch und Nünenen.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2001
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Därstetten / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Staatsalp der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS); Kontaktperson vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Ursula Zucchet
    Feuerwerkerstrasse 39
    3602 Thun
    Tel: 033 228 31 75
       
    Landeskarten 1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Rüdli 
       
    Koordinaten 603100/171600  E 7° 28' 45
    E 7.479166 - N 46.695605
       
    Höhe ü. M. 1375 m
       
    Lage der Alp Der Hauptstafel (Unterstafel) Rüdli und Unter(tal)berg liegt auf 1270 – 1840 m, N-, E- und S-exponiert; er ist teilweise steil und entweder steinschlag-, lawinen- oder erdschlipfgefährdet, teilweise im feuchten, tiefgründigen, engen Talboden, hat aber auch etliche gutgräsige Teile; der Oberstafel Chessel (601500/172300/1824) liegt wesentlich höher (durch die heute abgeteilte Alp Talberg-Mittelberg vom Unterstafel getrennt), ebenfalls ein nach E geöffneter Kessel; grösstenteils eine ringgängige, futterwüchsige und deshalb „melkige“ Alp.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW von der Autostrasse Spiez-Zweisimmen in Därstetten über Weissenburgberg ( ab 1052 m bewilligungspflichtig) in den „Beret“ (Parkplatz auf 1111 m) und dann etwa stündige Wanderung im engen Talberggraben; ab den Bahnstationen Weissenburg (782 m) oder Därstetten (757 m) zu Fuss auf schönen Wander- und Bergwanderwegen;
    oder vom Gurnigel-Gantrisch-Gebiet aus über den Leiterlipass (vgl. unten Wanderungen; Wanderbuch 3100, Route 27a).
       
    Touristische Informationen Rüdli ist eine Zwischenstation auf der grossen Wanderung vom Simmental über den Leiterenpass (1905 m) ins Gantrisch- und Gurnigelgebiet oder umgekehrt (Parallelroute zur Variante über den Morgetenpass; Wanderbuch 3100, Route 27a; diese wird als Via Casea durch Privatinitiative und ViaStoria wieder aufgerüstet und beworben.
       
    Infrastruktur Alp- resp. Zügelweg, ab Beret nur mit Geländefahrzeugen befahrbar ; sehr langer Anfahrt-/Anmarschweg aus dem Tal.
    Stromversorgung mit Dieselgenerator.
    Wasserversorgung aus eigenen zuverlässigen Quellen.
       
    Stafel  Das einzige Senntum dieser Alp mit Zulassungsnummer heisst Rüdli, 1006/S 2063, und ist zweistaflig; der Unterstafel besteht aus 2 Parallelstafeln.
       
    Bestossung Rüdli :  76 Stösse   in 125 Tagen (Ende Mai bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 125
    Normalstösse : 95
       
    Weideflächen 129 ha  Weideland ,  9 ha  Waldweide,  22 ha  Wildheu  Total  160 ha
       
    Besonderes zur Alp Der Alpteil "Kessel", der im Alpkataster noch namengebend war, wird seit 1970 durch H.P. Bühler, Wüstenbach, 3765 Oberwil, bewirtschaftet; von dort wird kein Käse mehr in Verkehr gebracht. Zur Geschichte der Alp vgl. das Buch von Josy Doyon: Der letzte Kästräger vom Talberg.
    Im Alpkataster 1963 als typisch gut unterhaltene Patrizieralp beschrieben, ohne so benannt zu werden!
    Seit 1997 werden durch Stroheinstreu die Sauberkeit der Kühe und die Melkhygiene verbessert und durch fortlaufende Mistausbringung die Weide ständig verbessert. 
       
         
     
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    Freitag 02.12.2022