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Bern
Obersimmental
St. Stephan
Unter-Albrist
 
 
Unter-Albrist Alp Kataster Nr: 793-52 Seite neu laden
mutiert: 23.07.2012 14:42:57
Sennten
  • 5602 - Unteralbrist + Eggmäder Perren
  • 5603 - Unteralbrist + Eggmäder Gobeli
  • 5604 - Unteralbrist + Schallfluh Stalder
  •    
    Titelbild Unteralbrist Oberstafel von SW
    Mit den unendlichen Albristmädern, schachbrettartig teilgemäht.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2004
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk St. Stephan / Obersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Korporationsalp der Korporation Unter-Albrist mit 26 Alpansprechern; Kontaktperson ist der Bergvogt, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Ernst Stalder-Mettler
    zur Sennerei
    3773 St. Stephan
    Tel: 033 722 15 75
       
    Landeskarten 1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Am undere Albrist 
       
    Koordinaten 601350/149750  E 7° 27' 22.4
    E 7.456223 - N 46.499058
       
    Höhe ü. M. 1726 m
       
    Lage der Alp W-Abdachung des 2760 m hohen Albristhornes auf 1700 – 2300 m mit vorwiegender SW-Lage im Unter- und NW-Lage im Oberstafel. N des Albristbaches rund 20 ha Weide- und Streueland. Unterstafel allgemein steil und nicht speziell weidgängig. Am SW-Hang eher harte Grasnarbe. Oberstafel in ausgesprochener Mulde gelegen mit lawinengefährdeten Steilhängen. Allgemein sehr grosse Vergandungsgefahr, aber mit wenigen Ausnahmen ausgesprochen gutgräsig. Bei Wetterumschlag wildes, raues Klima und verglichen mit Ober-Albrist schattig, deshalb langsame Aperung bei Schneewetter.
    Auf dem der Korporation Unter-Albrist gehörenden Schafberg am Albristhorn der separat verpachtet ist, werden 110 Schafe gesömmert.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW oder der Bahn auf der Strecke Zweisimmen - Lenk bis Matten (1023 m); mit dem PW auf der bewilligungspflichtigen Güterstrasse bis zum Stafel; zu Fuss auf Bergwanderwegen zur Alp (Wanderbuch 3094, Route 19a).
       
    Touristische Informationen Die ganze Gegend wird beherrscht vom Albristhorn (2762 m) und den beiden Vorgipfeln Albristhubel (2124 m) und Lueglen (2233 m) mit grossartiger Rundsicht, dia aber alle nur von S her mit einfachen, auf der Karte nicht markierten Fusswegen erklimmbar sind. Auf die Albristalpen führen Bergwanderwege, welche mit verschiedenen Varianten von Matten (1023 m), aus dem Fermeltal (1377 m) oder von Lenk über Guetebrunne (1068 m) durch die grossen von Lothar und dem Borkenkäfer dezimierten Wälder führen, auch wunderschöne Flankenwanderungen. Verpflegungsmöglichkeit auf Ober-Albrist (Alp 793-51; Wanderbuch 3094, Route 19a und b).
       
    Infrastruktur Die Alp ist von Matten her mit der Albrist-Güterstrasse bis an ihren Rand erschlossen und mit einer geschotterten Stichstrasse zum Unterstafel; der Oberstafel Eggmäder ist auch heute noch nur auf Jeep- und Fussweg erreichbar.
    Energieversorgung durch Dieselaggregate.
    Gute Wasserversorgungen, deren Fassungen und relativ kurze Zuleitungen in beiden Stafeln saniert wurden. Einige Weidebrunnen in der Ausweide installiert.
       
    Stafel  Die Alp bildet die drei zweistafligen Sennten 5602/S 2477, 5603/S 2476, 5604/S 2330.
       
    Bestossung Unterstafel :  115 Stösse   in 37 Tagen (Mitte Juni bis Ende Juli)
    Eggmäder :  115 Stösse   in 34 Tagen (Ende Juli bis Ende August)
    Unterstafel :  115 Stösse   in 14 Tagen (Ende August bis Anfang September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 85
    Normalstösse : 97
       
    Weideflächen 158 ha  Weideland ,  4 ha  Waldweide,  17 ha  Wildheu ,  6 ha  Streueland  Total  185 ha
       
    Besonderes zur Alp Die Alp ist mit einer Seyung von 119 Rindersweidrechten die viertgrösste Alp der Gemeinde. Im Alpkataster von 1969 wurde ein interessanter Plan für die gemeinsame Bewirtschaftung der beiden Albristalpen gemacht und gezeichnet. Betreffend Albristmäder vgl. Alp Ober-Albrist (793-51). Die Ställe und Stallteile der Hütten sind Eigentum der Korporation. Alle Wohnteile sind in privatem Eigentum. Die beiden obersten Sennten haben einen gemeinsamen Rinderstall, mit Pultdach in den Berg gebaut. Die Bestossungszeiten werden flexibel gehandhabt, nicht mehr so stur wie früher. Hans Haueter, der berühmte Postbote zu Pferd auf Obrist Morgeten (Alp 766-31) war bis 1969 auf Albrist zalp.
    Im Unterstafel stehen am Bach die drei sogenannten Walserhütten, die seinerzeit während vieler Jahre ganzjährig bewohnt waren! Es sind dies (Koord. 601400/149900, 1725):
    Nr. 72 "IM 16 (Herz mit "HD") 63 IAR" und einem besonderen Holzschloss;
    Nr. 74 mit im Firstständer "BM ..... HTBDT .... 1...";
    Nr. 76 mit im Firstständer: "MPB WCSC ZM CHSW 1.49".
    Eine weitere Hütte, Nr. 73: im Firstständer "BMCT (Z)MHT 1773. 
       
         
     
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