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Bern
Frutigen
Reichenbach im Kandertal
Ober-Margoffel/Abendberg
 
 
Ober-Margoffel/Abendberg Alp Kataster Nr: 567-92 Seite neu laden Feedback
mutiert: 18.07.2012 13:44:50 Zugriffe:
Sennten
  • 4439 - Markoffel
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    Titelbild Markoffel Mittelberg von SE
    Hinten Dreispitz und Konsorten und die Alp Agne.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2003
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Reichenbach im Kandertal / Frutigen (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Privatalp von Louis Cotting-Nussbaum, Auf der Mauer, 3703 Aeschi, 033 654 67 81.
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:50000   JUNGFRAU  264
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Mittelberg 
       
    Koordinaten 625100/157250  E 7° 45' 57.63
    E 7.766008 - N 46.566056
       
    Höhe ü. M. 1662 m
       
    Lage der Alp Die Vorweide Glauenen liegt auf der rechten Seite am Eingang zum Spiggengrund auf 1200 - 1300 m. Sie ist sonnig, weidgängig und fruchtbar, aber stellenweise den Lawinen unterworfen.
    Margoffel, am N-Hang des Spiggengrundes auf 1340 - 1900 m, wird natürlich durch Waldungen begrenzt, speziell der Unterstafel Schwand. Dieser ist nicht besonders weidgängig, steil, zerfurcht und, soweit nicht mit Sträuchern durchsetzt, gutgräsig. Margoffel weist eine ausgezeichnete Grasnarbe auf, hingegen sind die obersten Weidekomplexe abgelegen und wasserarm. Die Gebäude befinden sich exzentrisch im untersten Weidezipfel.
    Abendberg ist hauptsächlich ein parallel geführter Jungviehstafel auf über 1900 m, windexponiert, in ausgesprochener Sattellage. Am S-Hang dominiert eine borstige Grasnarbe, während der N-Hang eine kräuterreiche Flora aufweist. Der Stafel wird in Sommermitte während 3 Wochen zusätzlich von einem Teil der Milchkühe bestossen.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW von Kiental auf bewilligungspflichtiger Strasse bis Schwand; mit dem Postauto ab Reichenbach über Kiental bis in die Gegend von Losplatte/Fulbrunni (965 - 1050 m); von dort aus auf Wander- und Bergwanderwegen auf die Alp (Wanderbücher 3095, Route 22; 3101, Route 13a).
       
    Touristische Informationen Vom Spiggengrund (rund 1200 m) im hinteren Kiental führen verschiedene Bergwanderwege in diese urtümliche Hochgebirgslandschaft. Sie verzweigen sich nach N über immer recht hohe Pässe, vor der Schwalmere oder hinter ihr durch in die langen, ausgedehnten und schönen Alpen der Gemeinde Lauterbrunnen (vgl. dort) oder sogar aufs Schilthorn (2970 m) mit dem Rundblick auf diese und weitere Alpen, die alle in www.alporama.ch beschrieben sind; auf der S Talseite geht es über die verschiedenen Markoffel-Alpen ebenfalls über Pässe und die Aussichtskanzel Aabebärg (1964 m) in den Gornerengrund und die Restaurants Golderli und Griesalp (rund 1400 m). Hier sind die Restaurationsmöglichkeiten wieder dichter als im Spiggegrund (Wanderbuch 3095, Route 22; 3097, Route 21; 3101, Route 13a).
       
    Infrastruktur Glauenen und Schwand sind mit einer Güterstrasse erschlossen, die oberen Stafel nur auf Zügel-, Saum- und Fusswegen erreichbar; von Schwand auf Mittelberg sowie vom Schatthaus und vom Abendberg hierher führen Materialseilbahnen.
    Energieversorgung durch Dieselaggregat.
    In allen Stafeln ist mehr als genug sehr kaltes Quellwasser vorhanden, ausser den obersten Teilen von Mittelberg und Abendberg, wohin dieses heute in zwei neue Reservoirs gepumpt wird.
       
    Stafel  Ober-Margoffel bildet das dreistaflige Senntum 4439/S 2479; dazu die Vorweide Glauenen und Parallelstafel Abendberg.
       
    Bestossung Glauenen :  33 Stösse   in 20 Tagen (Ende Mai bis Mitte Juni)
    Schwand :  33 Stösse   in 14 Tagen (Mitte Juni bis Ende Juni)
    Markofel :  33 Stösse   in 20 Tagen (Ende Juni bis Mitte Juli)
    Schatthaus :  33 Stösse   in 20 Tagen (Mitte Juli bis Anfang August)
    Markofel :  33 Stösse   in 30 Tagen (Anfang August bis Anfang September)
    Schwand :  33 Stösse   in 12 Tagen (Anfang September bis Mitte September)
    Glauenen :  33 Stösse   in 20 Tagen (Mitte September bis Anfang Oktober)

    Alpzeit (gesamte, total) : 136
    Normalstösse : 44
       
    Weideflächen 60 ha  Weideland ,  2 ha  Waldweide,  7 ha  Wildheu  Total  69 ha
       
    Besonderes zur Alp Die Alp wird hier als Einheit zusammen mit der Vorweide Glauenen behandelt (wie im Alpkataster).
    Die Bezeichnungen zu Markoffel - Margoffel - Marggofel sind nicht nur in der Schreibweise verwirrlich; sondern auch bei den Bezeichnungen auf der Karte 1:25000 Blatt 1248, Ausgabe 1986: Unders Marggofel entspricht dem Alpkataster Nr. 91 (Unter Margoffel); Obers Marggofel entspricht dem Alpkataster Nr. 90 (Margoffel/Schöni/Tschäggeren) und Mittelberg dem Alpkataster Nr. 92 (Ober-Margoffel/Abendberg); besser stimmt es auf der Karte 1:50000 Blatt 264. 
       
         
     
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