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Brünst+Habühlen Alp Kataster Nr: 762-126b Seite neu laden Feedback
mutiert: 24.09.2012 15:02:51 Zugriffe:
Sennten
  • 27421 - Brünst Stucki-Senntum
  • 32862 - Habühlen Wiedmer-Senntum
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    Titelbild Brünst und Habühlen
    Von der Alp Wirie nach NW zwischen Meniggrat und Höllersberg, überragt vom Turnen.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2008
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Diemtigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Brünst mit Habühlen gehört allein der Bäuertabteilung Oeyen (Teil der Allmendgemeinde der Bäuert Oeyen-Narrenbach) in Zwischenflüh; Kontaktperson ist der Allmendpräsident, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Hansueli Knutti
    Hehlenweid
    3756 Diemtigen
    Tel: 033 684 11 39
       
    Landeskarten 1:25000   NIESEN  1227
    1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Brüscht 
       
    Koordinaten 604350/163100  E 7° 29' 43.54
    E 7.495428 - N 46.619136
       
    Höhe ü. M. 1596 m
       
    Lage der Alp Brünstallmend (ursprünglich Teil der grossen Allmende Menigwald-Brünst, 762-126) auf 1480 - 1680 m weist eine S-Exposition auf, ist wellig, muldig und gehört der Flyschzone an. Verschiedene nasse Stellen sind einer durchwegs guten Weidegängigkeit hinderlich. Im allgemeinen ist das Terrain nicht steil, aber qualitativ mit einer minderwertigeren Grasnarbe bedeckt, als Boden und Menigwald. Elementarschaden ist auf der Alp keiner zu befürchten.

    Der Auftriebsstafel Boden, auf 1150 - 1400 m auf der rechten Talseite von Mäniggrund gelegen, wird nur noch von Menigwald (762-126a) genutzt.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW auf der Diemtigtalstrasse bis Zwischenflüh und von dort auf der bewilligungspflichtigen Güterstrasse Richtung Tärfeten und Rinderalp bis zur Alp; mit dem Postauto ins Diemtigtal und zu Fuss von der Haltestelle Zwischenflüh (ca. 1050 m) über Meniggrund und den früheren Unterstafel Boden nach Brünst sonnseitig hoch (der Name bezeichnet den schweisstreibenden Aufstieg; Wanderbuch 3094, teilweise Route 37).
       
    Touristische Informationen Der Turnen, über allem thronend, ist mit seinen 2079 m der höchste Punkt in der Gegend und bietet einen entsprechenden Aus- und Rundblick über das stark zerschnittene Niedersimmental. Der Blick weiter hinaus wird durch die dieses begrenzenden Höhenzüge verhindert.
    In der Umgebung der Alp führen anregende Höhen- und Flankenwege ins Obersimmental hinauf, über Gipfel, Gräte und Alpen, die gelegentlich Ruhe, Labung, Verpflegung und Übernachtung anbieten (Wanderbuch 3094, Routen 30 und 37).
       
    Infrastruktur An der Güterstrasse nach Rinderalp und Tärfeten oder mit Stichstrassen von dorther bestens erschlossen.
    Energieversorgung: Dieselaggregate.
    Wasserversorgung ziemlich gut, aber nicht ganz trockensicher (auf dieser Sonnseite!).
       
    Stafel  mehrere einstaflige Sennten; zwei hier behandelt, drei vgl. unter Besonderes zur Alp.
       
    Bestossung Brünst :  30 Stösse   in 120 Tagen (Anfang Juni bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 120
    Normalstösse : 36
       
    Weideflächen 54 ha  Weideland ,  5 ha  Waldweide,  3 ha  Streueland  Total  62 ha
       
    Besonderes zur Alp Brünst ist für 60 Kuhrechte geseyt ?? Die Weideflächenauscheidung zu Menigwald ist geschätzt; wie ist es genau ?? Jeder Anteiler sömmert auf seinem ausgezäunten Areal.

    Die frühere gemeinsame Käsehütte Nr. 991 (direkt unterhalb Stuckis Senntum 27421), in der auch geschlafen wurde (weil die einzelnen Sennten nur Schattställe waren!): Bruchsteinsockel mit hölzerner Front, Fleckenblock, steiles Eternitschiefersatteldach mit Gerschilden, frontale Eingangslaube mit Stallvorbau und heute seitlichem Eingang, Gaden im OG, wetterseits schindelverrandet, hatte hinten ein durchgehendes Milchgaden mit Gymen und Bruchsteinkniewand (nicht zufällig ähnlich wie auf Menigwald); heute ganzjährig fremdvermietet.

    Das Senntum von Daniel und Martin Gerber, die Kalberweid, wird unter deren Alpen Blachli (762-122a) und Nessli (762-125) behandelt, vgl. dort.
    Das Senntum von Christian Gerber, das Moos, wurde früher als Vorweide genutzt und deshalb unter dessen Senntum bei der Alp Seeberg (Gde. Zweisimmen, 794-54) behandelt, vgl. dort (aber heute getrennt); und dasjenige von Hans Wiedmer, ebenfalls als Vorweide genutzt, unter dessen Alp Vorder Tärfeten (Gde. Erlenbach, 763-34). Das Senntum von HU Knutti ist Vorweide zu seiner Alp Ober-Blachli (762-127) und deswegen dort behandelt. 
       
         
     
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