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Gental Alp Kataster Nr: 784-11 Seite neu laden Feedback
mutiert: 23.06.2007 12:24:20 Zugriffe:
Sennten
  • 2600 - Gental
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    Titelbild Gental von WSW: die Gebäude

    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2006
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Innertkirchen / Oberhasli (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Alpgenossenschaft mit 40 Ansprechern; Kontaktperson ist der Präsident, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Peter Tännler
    Grund
    3862 Innertkirchen
    Tel: 033 971 45 56
       
    Landeskarten 1:50000   SUSTENPASS  255
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Gentalhütten 
       
    Koordinaten 664500/176450  E 8° 16' 57.19
    E 8.282554 - N 46.736121
       
    Höhe ü. M. 1220 m
       
    Lage der Alp Der Hauptstafel liegt auf einer Höhe von 1200 - 1450 m, er ist sehr langgestreckt beidseits des Gentalwassers. Die Alp ist weidgängig, aber stark den Lawinen unterworfen und entsprechend flachgründig. Die Grasnarbe ist gut bis sehr gut, besonders melkig im Schwarzental; vom schönsten Weideland in der Region!
    Der Oberstafel, bestehend aus den Parallelstafeln Ebenwald, Stäfeli, Achtelsass und Bäregg, liegt auf der NW-Flanke des Tellistocks von 1600 bis 2060 m und ist sehr steil und felsig, für Milchvieh nicht geeignet; er wird heute mit Galtvieh bestossen.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW von der Sustenstrasse beim Mattenloch dem Wegweiser GENTAL folgen bis zu den Hütten (ab Wagenchehr bewilligungspflichtig, 1190 m, Parkplatz); mit dem Postauto von Innertkirchen Richtung Engstlen; ab Station Wagechehr zu Fuss dem Wanderweg auf der Güterstrasse folgen bis zur Alp; oder ab Reuti (Hasliberg, 1061 m) dem Wanderweg folgen bis zur Alp, ca. 7 - 8 km; oder ab Innertkirchen (625 m) dem Wanderweg folgen, ca. 3 - 4 Stunden (Wanderbuch 3096, Route 36 Variante; 3100, Route 1 Variante).
       
    Touristische Informationen Die Schweizerische Vogelwarte Sempach hat eine Studie gemacht über den äusserst vielfältigen Vogelbestand im Gental.
    Schwarzental, im oberen Teil der Alp, an der Grenze zu Engstlen, ist ein angenehmes und gut ausgestattetes Restaurant mit Touristenlager; ebenso das Restaurant Wagenchehr am untern Ende der Alp, auch mit Hotelzimmern.
    Ab den Postautostationen im Gental kann man auf die Engstlenalp wandern (das Postauto fährt aber auch bis dorthin, meist Asphaltstrasse) und über Scharmad auf Bergwanderweg auf das Sätteli am Tellenstock und in steilstem Abstieg zu den Postautostationen Furen oder Nessental an der Sustenstrasse - oder das Ganze umgekehrt (Wanderbuch 3096, Routen 35 und 36; 3100, Route 1 Variante).
    1.-August-Brunch; Alpgottesdienst Mitte August; Mitte September Beteiligung am Chäsfest beim Sustenpass-Hospiz; am Sonntag nach dem eidgenössischen Buss- und Bettag Chästeilet mit Direktverkauf, zu einem veritablen Volksfest mit diversen Unterhaltungen ausgestaltet.
       
    Infrastruktur Die Alp ist in ihrer ganzen Länge durch die Engstlen-Strasse voll erschlossen.
    Energieversorgung durch das Netz der BKW.
    Wasserversorgung durch eigene reichliche Quellen.
       
    Stafel  Gental bildet das einstaflige Senntum 2600/S 2107 mit Parallelstafeln.
       
    Bestossung Gental :  270 Stösse   in 97 Tagen (Mitte Juni bis Mitte September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 97
    Normalstösse : 261
       
    Weideflächen 334 ha  Weideland ,  16 ha  Waldweide,  36 ha  Wildheu  Total  386 ha
       
    Besonderes zur Alp Die Alp wird erstmals1323 urkundlich erwähnt. Seyung und Alpreglement dieser sehr komplizierten Alp sind aufschlussreich und interessant. Alle von den Milchkühen beweideten Alpteile werden von den Gentalhütten aus geatzt mit entsprechend langen Treibwegen; erst neuerdings wird die neue Hütte des Voralpstafels Schwarzental Mitte August für ca. 10 Tage als Melkstall benutzt.
    Die Alp ist teilweise auch Voralp für einige Engstlen-Sennten (vgl. dort), die teilweise hier auch Herbstweide geniessen. 
       
         
     
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