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Bern
Frutigen
Reichenbach im Kandertal
Chratzi
 
 
Chratzi Alp Kataster Nr: 567-58 Seite neu laden Feedback
mutiert: 22.09.2014 14:58:51 Zugriffe:
Sennten
  • 4406 - Chratzi
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    Titelbild Chratzi von SE
    Die ganze lange Alp vor dem Triesthorn.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2003
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Reichenbach im Kandertal / Frutigen (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Privatalp, seit 1967 im Eigentum der Gebrüder Hans Wäfler-Zbinden und Abraham Wäfler-von Känel, Ladholzstrasse, 3725 Achseten.
       
    Info zur Alp
       
    Landeskarten 1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Chratzi 
       
    Koordinaten 614850/163100  E 7° 37' 57.04
    E 7.632510 - N 46.618986
       
    Höhe ü. M. 1630 m
       
    Lage der Alp Unterhalb des Triesthornes auf 1570 - 1860 m gelegenes, steiles, aber gutgräsiges Alpgebiet. Infolge zweier Bachläufe von Schafgunggli her grosse Ueberfuehrungs- und Steinschlaggefahr. In Stafelnähe auf ca. 1600 m sehr weidgängig. Verbesserung des Futterwuchses durch gezielte Guellewirtschaft erreicht. Ueberhaupt sehr gute Bewirtschaftung mit enormen Wiedsäuberungen von Geröll und Schutt!
       
    Wege zur Alp Mit dem PW bis Frutigen, Ortsteil Winklen (819 müM); mit der Bahn bis Frutigen (780 müM) oder mit dem Postauto von Frutigen oder Reichenbach her bis Wengi (758 müM) oder eine andere Haltestelle in der Nähe; von dort zu Fuss auf dem Bergwanderweg bis Heitibach (ca. 1200 müM) oder Egg(weide) und von dort auf dem unmarkierten Fussweg links oder rechts des Heitibaches auf die Alp (Wanderbuch 3095, Route 29).
       
    Touristische Informationen Wir befinden uns an der langen Sonnseite der Niesenkette, die von den Spissen gewaltig zerfurcht ist, unwirtlich, steil, rutschgefährlich und "läbig"! Ganz wenige Teilstrecken als Flanken- und Höhenwanderungen markiert - aber fuer vorsichtige Bergwanderer und -steiger durchaus auch nebenaus interessant, z.B. der bekannte Uebergang Triest-Drunengalm. Im weiteren Umkreis dieser sonnentrockenen extremen Landschaft interessante historische Stellen: Burgruinen, Schieferbergwerke, Höhlenwohnungen und vor allem Zeichen einer bis vor wenigen Jahren äusserst karg lebenden Bevölkerung (Alp- und Talheimwesen!). Keine Wanderwegempfehlungen!
       
    Infrastruktur Die Alp ist strassenmässig nicht erschlossen, ab "Heitibach" nur noch Zuegel- und Saumwege.
    Stromversorgung durch Dieselaggregat und Solarzellen.
    Wasserversorgung mit genuegend gutem Wasser aus absolut trockensicherer Quelle bei der Huette, beim Schatthaus eine nicht trockensichere Quelle.
       
    Stafel  Chratzi bildet das einstaflige Senntum 4406.
       
    Bestossung Chratzi :  18 Stösse   in 84 Tagen (Anfang Juni bis Ende August)

    Alpzeit (gesamte, total) : 84
    Normalstösse : 15
       
    Weideflächen 14 ha  Weideland ,  2 ha  Waldweide,  5 ha  Wildheu  Total  21 ha
       
    Besonderes zur Alp Die im Alpkataster von 1972 angemerkte bemerkenswerte Heugewinnung in Heumatte und Wildheugebiet ist heute noch gueltig (200ü waren es ü6 Buendel("Puentel"), normalerweise 20 Buendel; entsprechend wird im Fruehsommer und im Herbst Heu zugefuettert. 
       
         
     
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