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Baumgarten
 
 
Baumgarten Alp Kataster Nr: 783-18 Seite neu laden Feedback
mutiert: 23.06.2007 10:59:28 Zugriffe:
Sennten
  • 2430 - Baumgarten
  •    
    Titelbild Baumgarten von SW

    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2006
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Hasliberg / Oberhasli (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Alp im Eigentum der Bäuertgemeinde Hasliberg; Baumgarten selbst mit heute ca. 8 Alpansprechern; Kontaktperson ist der Alpvogt, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Urs Huber
    Hofstatt
    6086 Hasliberg
    Tel: 033 971 30 71
       
    Landeskarten 1:25000   INNERTKIRCHEN  1210
    1:50000   SUSTENPASS  255
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Baumgarten 
       
    Koordinaten 666425/178925  E 8° 18' 29.15
    E 8.308098 - N 46.758195
       
    Höhe ü. M. 1700 m
       
    Lage der Alp Die Alp liegt über dem unteren sonnseitigen Felsgürtel des Gentales zwischen1410 und 2000 m (Wasserscheide) und reicht im oberen Talteil teilweise bis in die Talsohle hinunter; mit ihrer SE Exposition weist die Alp die früheste Lage aller Haslibergalpen auf. In Stafelnähe ist sie ausgesprochen weidzügig: die im Alpkataster monierte Unkrautsituation ist mittlerweilen bereinigt. Am Rand stark mit Fels durchsetzt und enorm den Lawinen und damit der Vergandung ausgesetzt. Gute bis sehr gute Grasnarbe.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW im Gental bis Wagenchehr (1509 m, ab dort bewilligungspflichtig); zu Fuss ab den Postautohaltestellen Schwarzetal (1369 m) auf einem Fussweg oder Schütziboden (ca. 1590 m) auf der Güterstrasse (nur teilweise asphaltiert) oder auf den markierten Wander- und Bergwanderwegen von Reuti (1061 m) aus ca. 10 km, also eine 4 - 5 stündige abwechslungsreiche Hangwanderung (Wanderbuch 3096, Route 36; 3100, Route 1).
       
    Touristische Informationen Der Bergwanderweg über Baumgarten führt weiter an die Kantonsgrenze, in das Gebiet des Tannensees und der Tannalp (1976 m) und zu Engstlensee und Engstlenalp (vgl. dort) mit ihren Hotelanlagen und der modernen Alpschaukäserei von 2001 (1850 m), beide in ausgedehnten und flachen Alpmulden und Naturschutzgebieten (Wanderbuch 3096, Routen 35 und 36; 3100, Route 1).
    Chästeilet aller Hasliberger Alpen auf Mägisalp am Samstag eine Woche vor Bettag (vgl. Gemeinde Hasliberg).
       
    Infrastruktur Die Alp ist seit 1972 mit einer Güterstrasse aus dem hintersten Gental bis zum Stafel erschlossen. Innerhalb der Alp ungleich ausgebaute Verbindungswege.
    Energieversorgung durch eigenes Wasserkraftwerk und Dieselgenerator als Notstromgruppe.
    Die Wasserversorgung ist sehr unterschiedlich schwierig.
       
    Stafel  Baumgarten bildet das einstaflige Senntum 2430/S 2325; das frühere Senntum Bidmi-Baumgarten wurde anlässlich des Hütten-Neubaus integriert.
       
    Bestossung Baumgarten :  96 Stösse   in 110 Tagen (Anfang Juni bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 110
    Normalstösse : 105
       
    Weideflächen 142 ha  Weideland ,  8 ha  Waldweide,  80 ha  Wildheu  Total  230 ha
       
    Besonderes zur Alp Baumgarten
    "Alle Jahre andre Sennen
    Ziehen dort als erste hin,
    Warten ihrer manche Freuden,
    Warten ihrer auch viel Müh'n;
    Doch der Hasler zähen Rücken
    Lasst die Brenten dampfend drücken.
    Sonntags zieh'n sie wohlgemut
    Zu den Brüdern auf die Frutt."
    (aus dem Gedicht von Walter Huber, 1896-...... (??), rapportiert von Hans Zenger/240742)

    Baumgarten hat die längste Alpzeit der ganzen Gemeinde. Der ausserordentlich lange und anspruchsvolle Auftrieb erfolgt über Gental.
    Pro Kuhrecht müssen gegen 12 Stunden Räumungsarbeit eingelöst werden! Trotz diesem strengen Regime kommen immer die gleichen Bauern auf diese Alp (vgl. Gemeinde Hasliberg), was angenehm ist und eine gute Pflege erlaubt.
    Die Alp ist auf raffinierte Weise und fein abgestimmt in 16 Weideschläge für Kühe sowie 7 für Rinder und 4 für Kälber unterteilt, wobei die Kühe einen Sommerzug von 10 - 14 Tagen in den Erststafel der Rinder machen (Schütziboden), wo 2006 erstmals mit einem Vierer-Melkstand gemolken wird, der dem Sennen gehört. 
       
         
     
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