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Stiegelberg
 
 
Stiegelberg Alp Kataster Nr: 792-51 Seite neu laden Feedback
mutiert: 27.07.2012 12:57:03 Zugriffe:
Sennten
  • 3526 - Stiegelberg Freidig-Senntum
  • 3533 - Stiegelberg Trachsel-Horemäder
  • 3550 - Stiegelberg Lempen-Senntum
  • 3552 - Stiegelberg Schletti-Senntum
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    Titelbild Stiegelberg im Hohbergschatten
    Die Stafel Steibode und Härzeberg über die Horemeder hinweg nach E.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2004
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Lenk / Obersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Genossenschaftsalp der Alpkorporation Stiegelberg mit 23 Alpansprechern; die Alp wird durch die Alpkorporation bewirtschaftet; Kontaktperson ist der Bergvogt, vgl. hinten.
    Das VBS hat zwischen 2004 und 2011 seine 23 1/5 Kuhrechte und auch die 5 Sennhütten im Baurecht an die bisherigen Pächter verkauft.
       
    Info zur Alp
    Hans Trachsel-Klopfenstein
    Eystrasse 1
    3775 Lenk
    Tel: 033 733 12 74
       
    Landeskarten 1:25000   LENK  1266
    1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Lägermedi 
       
    Koordinaten 597150/139100  E 7° 24' 5.68
    E 7.401577 - N 46.403250
       
    Höhe ü. M. 1704 m
       
    Lage der Alp Die ausgedehnte Alp liegt am NW-Hang des Iffighorns auf 1650 - 2160 m, wobei der Oberstafel eine nach E orientierte Alpmulde bildet. Im Unterstafel reicht sie über den SE-Hang bis zum Äbigrat (Rufiboden), dessen Alpteil sehr stark mit Waldweide durchsetzt ist. Leider sind die stafelnahen Läger mit "Chilen" (Blaken) und Alpenkreuzkraut durchsetzt, und die oberen Regionen unterhalb des Iffighorns sind der Vergandung unterworfen. Oberhalb Horemeder, dem obersten abgelegenen Stafel auf rund 2000 m hat es eine mit Alpenrosen durchsetzte hartgräsige Flanke. Grössere Flächen sind jedoch mit einer kräuterreichen Grasnarbe bedeckt; hingegen ist die Alp allgemein rau, eher schattig und zum Teil stark trittempfindlich.
       
    Wege zur Alp Mit PW oder Bahn bis Lenk; mit dem PW bis Lenkerhof/Talstation und mit der Betelbergbahn bis Leiterli und auf Bergwanderwegen zur Alp; oder über Pöschenried auf der bewilligungspflichtigen Güterstrasse bis zum Stafel oder mit dem Iffigenalp-Postauto bis Haltstelle Färiche und auf unmarkierten Wegen zur Alp (Wanderbuch 3094, Routenvarianten 5 und 16; 3097, Routenvarianten 11; 3100, Routenvarianten 8a+b).
       
    Touristische Informationen Über Stigellegi/Tungelpass (2084 m) führen Wege via Stierentungel und Chüetungel oder über den Stüblenipass (1992 m) via Blatti hinüber ins Lauenental (Wanderbuch 3100, Routen 8a+b).
    Über die vielen Rücken und Kreten führen schönste Höhenwanderungen auf Bergwanderwegen, z.B. in die Wildhornhütte (2303 m) und über den Hengstensprung ins Iffigental am gleichnamigen See vorbei über die Alp (792-56) zum Hotel Iffigenalp (1584 m).
       
    Infrastruktur Die Alp ist heute mit einer Güterstrasse über Äbi bis zu den Unterstafeln erschlossen, zu den Oberstafeln aber nur notdürftiger Jeepweg , resp. in die Horemeder nur Fussweg, höchstens für Einachser.
    Stromversorgung durch Dieselgenerator und teilweise für Rührwerk und Beleuchtung durch Sonenkollektoren.
    Alle Stafelgebäude verfügen über eigene, teilweise aber mangelhafte Wasserversorgung.
       
    Stafel  Von den vier Sennten von Stiegelberg käsen die drei zweistafligen Sennten 3526/S 2535, 3533/S 2042, 3550/S 2533 mit Zulassungsnummer für den Markt; Parallelstafel für Jungvieh.
       
    Bestossung Rufiboden :  108 Stösse   in 20 Tagen (Ende Juni bis Mitte Juli)
    Horemeder :  108 Stösse   in 40 Tagen (Mitte Juli bis Ende August)
    Rufiboden :  108 Stösse   in 20 Tagen (Ende August bis Mitte September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 80
    Normalstösse : 86
       
    Weideflächen 177 ha  Weideland ,  12 ha  Waldweide,  11 ha  Wildheu ,  8 ha  Streueland  Total  208 ha
       
    Besonderes zur Alp Die Wildheuplanggen werden kaum mehr genutzt. Der Besatz wird in 48tel gerechnet! Das Bergreglement datiert aus den 1880er Jahren, wurde aber vom Regierungsrat nie sanktioniert. 
       
         
     
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