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Bättenalp Alp Kataster Nr: 582-7 Seite neu laden Feedback
mutiert: 30.10.2006 15:01:24 Zugriffe:
Sennten
  • 2801 - Bättenalp-Schmocker
  • 2802 - Bättenalp-Walthard
  • 2803 - Bättenalp-Schilt
  • 2804 - Bättenalp-Brunner
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    Titelbild Blick von der Bättenalp
    nach W über Brienzer- und Thunersee auf den Niesen.
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2002
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Iseltwald / Interlaken (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Genossenschaftsalp der Alpgenossenschaft Bättenalp; die Kuhrechte sind auf das Kulturland W Steinibächli aufgeteilt; Kontaktperson ist der Präsident, vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Christian Schilt
    Ey
    3807 Iseltwald
    Tel: 033 845 12 47
       
    Landeskarten 1:50000   INTERLAKEN  254
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Harzisboden 
       
    Koordinaten 643600/172200  E 8° 0' 31.34
    E 8.8707 - N 46.699586
       
    Höhe ü. M. 1835 m
       
    Lage der Alp Bättenalp liegt am N-Abhang des Faulhornmassivs, wird im N und NE von seinen Waldungen umgeben und im W von Felsbändern vom Ochsenbergli, Gümpel und den Bergmädern getrennt.
    Der unterste Stafel Wetzisboden, auf 1300 müM gelegen, ist mit seiner NW-Lage dem W-Wind ausgesetzt. Durch das wellige und hügelige Gelände sind hilbe Mulden entstanden. Der Stafel ist den Lawinen ausgesetzt und deshalb mit Geröllhalden durchsetzt. Das kurze Alpenfutter ist kräftig und nahrhaft.
    Plangäu, früher Mittelstafel, ist durch seine muldenförmige NE-Lage der Bise ausgesetzt. Auf 1600 m dehnt sich die Weidefläche zipfelförmig in die Wälder aus. Der Stafel ist trotz der Höhendifferenz zum untersten als milder zu betrachten. In normalen Jahren setzt die Vegetation im Frühling auf beiden gleichzeitig ein; deshalb werden sie heute auch parallel bestossen. Plangäu hat viel Waldweide und anstehende Felspartien, es wird durch Wald und unproduktive Gebiete von der übrigen Alp getrennt.
    Harzisboden auf einer Höhe von 1750 - 1900 müM bildet mit seinem ausgedehnten Boden den einen Hauptstafel. Im W Teil ist er teilweise durch Alpenrosen, Brüsch und anstehende Kalkfelsen unproduktiv. Im unteren Teil üben ca. 10 ha Waldweide auf den Weidgang ungünstigen Einfluss aus. Auffallend ist das wellige und hügelige Weidegebiet, das auch den obersten Stafel Fangisalp kennzeichnet; auch diese werden heute parallel bestossen.
    Fangisalp liegt auf 1900 müM und grenzt an die Gemeindegrenze bei Schonegg. Fangisalp wird durch den tiefen gleichnamigen Bachgraben geteilt; dabei entstehen Sonn- und Schattenlage, wobei letztere, genannt Oberberg, an Tschingelfeld grenzt. Im oberen Gebiet befinden sich die Wildheuflanken. Beide Stafel werden etwa angeschneit, und die offene Lage ist windexponiert.
    Auf der ganzen Alp sind viele ringgängige wie auch strenge Weidegebiete, und viele fällige Stellen sind nicht ausgezäunt. Im Allgemeinen ist das Futter gut. Leider ist in der Umgebung der Stafel, der unglücklichen Gebäudestandorte wegen...
       
    Wege zur Alp Mit PW, Schiff oder Postauto zu den Ausgangsstationen Iseltwald und Giessbach (je etwa 570 m) oder Bramisegg (990 m); von dort auf Wander- und Bergwanderwegen zu den einzelnen Stafeln (Wanderbuch 3096, Route 26, Varianten).
       
    Touristische Informationen Die riesige Alp, ein weites, vielseitig gestaltetes Gebiet über und hinter den Vorburgen (Litschgiburg, Bättenalpburg zum Faulhorn-Schwarzhornmassiv ist äusserst eindrücklich, ja "gfürchig". Wie Tschingelfeld und all die Seeli ist sie sagenträchtig. Man erreicht von ihr aus schattseitig Faulhorn und Schynige Platte (Wanderführer ü096, Routen ü und 26 mit Varianten).
       
    Infrastruktur Die Alp ist über die Unterstafel und Harzisboden seit 1998 bis Fanigsalp mit einer Güterstrasse voll bis zu den Gebäuden erschlossen.
    Stromversorgung durch Dieselaggregate und Solarzellen.
    Die Wasserversorgung aus vielen eigenen Quellen ist gut.
       
    Stafel  Die Alp bildet die vier seit 1964 (nach Föhnschäden an Gebäuden) durch Parallelführung zweistafligen Sennten 2801 - 2804. Insgesamt wird die Alp von 9 Senntenbauern bewirtschaftet.
       
    Bestossung Unterstafel :  253 Stösse   in 10 Tagen (Anfang Juni bis Mitte Juni)
    Oberstafel :  253 Stösse   in 80 Tagen (Mitte Juni bis Anfang September)
    Unterstafel :  253 Stösse   in 15 Tagen (Anfang September bis Ende September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 105
    Normalstösse : 265
       
    Weideflächen 434 ha  Weideland ,  32 ha  Waldweide,  11 ha  Wildheu ,  2 ha  Streueland  Total  479 ha
       
    Besonderes zur Alp Die Alp ist für 360 Kuhrechte geseyt. Das Weide- und Viehregime der einzelnen Bewirtschafter ist sehr unterschiedlich.
    Die Fangisalp ist zwischen den beiden sie bestossenden Sennten ausgezäunt.
    Die Hütten sind in Privatbesitz; davon sind viele nicht mehr alpwirtschaftlich genutzt und als Ferienhütten vermietet.
    Auf Wetzisboden wurde ein Melchhüsi, ein typischer Rundholzblock mit Käseküche und Melkstand davor, überdacht mit der Gastere (vgl. auch Grindelwald) sehr solide zurechtgemacht und ist ein kleines Alpmuseum (Nr. 544).
    Am Samstag nach Bettag (Mitte September) wird auf Bättenalp ein Chästeilet für alle interessierten Kreise durchgeführt. 
       
         
     
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