» Suche «
Bern
Niedersimmental
Diemtigen
Menigwald/Boden
 
 
Menigwald/Boden Alp Kataster Nr: 762-126a Seite neu laden Feedback
mutiert: 24.09.2012 14:44:56 Zugriffe:
Sennten
  • 27416 - Boden/Mänigwald (Boss)
  • 27418 - Mänigwald Grind
  • 27419 - Boden/Mänigwald Flösch
  • 27420 - Mänigwald Gräbli
  • 27422 - Menigwald Schöpfli
  •    
    Titelbild Ganzes MENIG von N
    Vom Ramsli aus sieht man von links: Schöpfli (darüber Meniggrat und Drümännler), Menigwald (Vorder Mänigen und Türmlihorn-Rauflihorn) dazwischen guckt das Tschingelochtighorn (??).
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2008
       
    Bilder zur Alp

    Alle Photos
       
    Gemeinde / Amtsbezirk Diemtigen / Niedersimmental (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Allmendgemeinde der Bäuert Oeyen-Narrenbach in Zwischenflüh; im Frühling und Herbst 15 Anteiler/Sennten, im Sommer 10; Kontaktperson vgl. hinten.
       
    Info zur Alp
    Jakob Spring-Wiedmer
    Rossacher
    3756 Diemtigen
    Tel: 033 684 15 12
       
    Landeskarten 1:25000   NIESEN  1227
    1:50000   GANTRISCH  253
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Menigwald 
       
    Koordinaten 602625/160950  E 7° 28' 22.42
    E 7.472895 - N 46.599805
       
    Höhe ü. M. 1583 m
       
    Lage der Alp Der Auftriebsstafel Boden, auf 1150 - 1400 m auf der rechten Talseite von Mäniggrund gelegen, ist ausserordentlich weidgängig mit Ausnahme der obersten, steilen Partien unterhalb Mänigwald. Mit seiner guten Grasnarbe ist Boden-Allmend der schönste der ursprünglich drei Stafel.

    Mänigwald auf 1400 - 1820 m als Oberstafel wird nur durch den Gstüsswald von Boden gbetrennt und ist nach NW orientiert. Die allgemein gute Weidgängigkeit ist auch für Mänigwald bekannt. Auf Gründli sind nasse Weidekomplexe, die quantitativ und qualitativ minderwertiges Futter abwerfen. Trockene Kreten sind mit Borstgras befallen. Vorwiegend ist der Stafel mit einer guten Grasnarbe bedeckt.

    Elementarschaden ist auf der ganzen Alp keiner zu befürchten.

    Der frühere Zweitstafel Brünst-Allmend ist heute als 762-122b eine selbständige Alp.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW auf der Güterstrasse bis zur Alp; mit dem Postauto ins Diemtigtal und zu Fuss von Zwischenflüh (ca. 1050 m) über Meniggrund oder von Schwenden über die steile Sonnseite und den Meniggrat auf Wander- und Bergwanderwegen zum Menigwald (Wanderbuch 3094, Route 39 mit Varianten.
       
    Touristische Informationen Im Alpteil Gründli das Restaurant Sennhütte, Arnold und Barbara Wiedmer, Menigwald, 3756 Zwischenflüh, 033 684 18 30, www.menigwald.ch, das während der Alpzeit alle Tage offen ist und beim Projekt "Voralpen ohne Grenzen" mitmacht!

    Alljährlich 1.-August-Brunch.

    In der Gegend neben Menigwald weitere Bergbeizli auf den Höhen- und Flankenwanderrouten ins Diemtigtal hinein.
       
    Infrastruktur Die Alp ist bis Menigwald mit einer Güterstrasse, von dort zu den weiteren Stafeln und Sennten mit Güterwegen erschlossen.
    Energieversorgung: Dieselgeneratoren, Solarzellen, Akku.
    Die Versorgung der Stafel mit Wasser ist Angelegenheit der Allmend selbst. Während diese auf dem Oberstafel ziemlich gut ist, sind auf dem Auftriebsstafel Boden noch verschiedene Wünsche offen.
       
    Stafel  5 zweistaflige Sennten
       
    Bestossung Bodenallmend :  100 Stösse   in 14 Tagen (Anfang Juni bis Mitte Juni)
    Menigwald :  100 Stösse   in 40 Tagen (Mitte Juni bis Ende Juli)
    Bodenallmend :  100 Stösse   in 20 Tagen (Ende Juli bis Mitte August)
    Menigwald :  100 Stösse   in 35 Tagen (Mitte August bis Ende September)
    Bodenallmend :  100 Stösse   in 10 Tagen (Ende September bis Anfang Oktober)

    Alpzeit (gesamte, total) : 119
    Normalstösse : 119
       
    Weideflächen 160 ha  Weideland ,  5 ha  Waldweide,  5 ha  Wildheu ,  5 ha  Streueland  Total  175 ha
       
    Besonderes zur Alp Frühlings-, Sommer- und Herbstbesatz weisen deutliche Unterschiede auf.
    Zusammen mit (dem heute abgetrennten) Ring und Röti (der Schafalp 762-121) ist die Allmend laut Grundbuch mit 218 2/5 Kuhrechten geseyt (wie ist das aufzuteilen mit Brünst/Habühlen ??). Mit sämtlichem Vieh, das vorwiegend den Allmendanteilern gehört, wird Stafelwechsel betrieben.

    Früher wurde eine zentrale Käserei betrieben mit einem angestellten Käser, der Milch von 40 - 50 Lieferanten zu verarbeiten hatte! Die alte Käsehütte Nr. 1020 dient als Stall und Ferienhütte, im Firstständer gekerbte Antiqua: "JW1864": im EG Fleckenständer, im DG Rundholzständer, läges Eternitschiefersatteldach (??).

    Um alle Hütten immer wieder schöne Steintreppen!

    Bauinventar:
    "Meniggrund, Menigwald, Nr. 1018A, erhaltenswert:
    Alpstall, wohl um 1800:
    Kleiner, eingeschossiger Kantholz-Blockbau unter schwach geneigtem, geschindeltem Satteldach; gehört zur ...."

    "Meniggrund, Menigwald, Nr. 1027, erhaltenswert:
    Alpstall, wohl um 1800:
    Eingeschossiger Rundholz-Blockbau auf längsrechteckigem Grundriss unter erneuertem Satteldach; mit giebelseitiger Erschliesssung; Firstständer als konstruktives Merkmal; am O-Hang des Schwalmeren gelegen." ??

    "Meniggrund, Grund, Nr. 1053, erhaltenswert:
    Vorsasshütte von 1693:
    Eingeschossiges Mehrzweckhaus als Kantholz-Blockbau konstruiert, auf einem massiven Sockel ruhend, parallel zu First in Wohn- u. Oekonomieteil aufgeteilt; Erweiterung des Wohnteils auf der SW-Traufseite ist bereits 1699 erfolgt; die hangseitige Wand erneuert; der bemerkenswert intakte Bau ist giebelständig zur Strasse und liegt auf der Lengweid." (603288/162063/1270)

    "Meniggrund, Grund, Nr. 1055, erhaltenswert:
    Alphütte, wohl um 1800 (wohl eher Vorsasshütte?):
    Längs zumn First geteiltes Mehrzweckhaus; beide Teile in Kantholz-Blockbau konstruiert; nur der Wozhntgeil weist ein massives EG auf; giebelseitiger Aufgang zur traufseitigen Laube, die auf neuaufgeführten Stützen ruht; bemerkenswert sind die originalen Fenster mit Sprosseneinteilung; dem Gebäude ist die Scheune N5. 1055A vorgelagert. Liegt im Talgrund des Narrenbachs, auf der Flur namens Süderen." (603030/162050/1279, also eher LN)

    "Meniggrund, Grund, Nr. 1060, erhaltenswert:
    Alphütte, wohl 18.Jh., Kern wohl 1.H.18.Jh. (wohl eher Vorsasshütte?):
    Mehrzweckhaus, das längs zum First in Wohn- und Oekonomieteil aufgeteilt und in Blockbauweise konstruiert ist; der Wohnteil weist ein gemauertes Kellergeschoss auf und wurde traufseitig erweitert. Liegt im Talgrund des Narrenbachs." (etwa 603500/162065/1270)

    "Meniggrund, Bodenallmi, Nr. 1067, erhaltenswert:
    Alphütte:
    Die ehem. Käserei ist als Kantholz-Blockbau mit einem Vollgeschoss konstruiert; der Bau ruht auf einem Fundament aus Bruchsteinmauerwerk; eine Laube erstreckt sich über die Breite des Wohnteils; neben der Laube zeichnen Beifirste und Eckverkämmungen die talwärts orientierte Fassade aus; das Gebäude liegt etwas von der Strasse zurückversetzt im Talgrund des Narrenbachs." (603670/162035/1270)

    "Meniggrund, Bodenallmi, Nr. 1067B, erhaltenswert:
    Alpstall, wohl 18.Jh.:
    Kantholz-Blockbau auf längsrechteckigem Grundriss, unter einem geschindelten Satteldach mit schwacher Neigung; giebelseitig erschlossen; der südl. des Narrenbachs gelegene Bau besitzt einen hohen Anteil an originaler Substanz."

    Die Entwicklungsmöglichkeiten sind stark von den Nachfolgeregelungen abhängig! Diese sind noch vielerorts unklar. Momentan gibt es wenig Veränderungsmög 
       
         
     
    Home | Impressum |
    Samstag 20.04.2019