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Ueschinen-Alp Alp Kataster Nr: 565-30 Seite neu laden Feedback
mutiert: 22.09.2014 15:46:28 Zugriffe:
Sennten
  • 0190 - Ueschinen 'Uf der Egge' Zürcher (ex Ludnung)
  • 3003 - Ueschinen 'Uf der Egge' Egger
  • 3004 - Ueschinen 'In lengen Böden' Rösti
  • 3005 - Ueschinen 'In lengen Böden' Steiner
  • 3010 - Ueschinen-Balmen/Leimeren Wandfluh
  • 3012 - Ueschinen 'Uf der Egge' Grossen
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    Titelbild Ueschinental von NE
    Vom Rychebärgli überblickt man die ganze Alp, abgeschlossen durch Felsenhorn, Steghorn, Tierhörnli, Chindbettihorn, Ortelenhorn und Tschingellochtighorn (bekannt von der Adelbodenseite her...).
    Copyright / Datum: Beat Straubhaar / 2003
       
    Bilder zur Alp

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    Gemeinde / Amtsbezirk Kandersteg / Frutigen (BE)
       
    Rechtsform / Eigentümer Alpgenossenschaft Ueschinen mit 84 Alpansprechern, welche die Alp auch bewirtschaftet.
       
    Info zur Alp
    Gottfried Stoller
    Polieri
    3716 Kandergrund
    Tel: 033 671 22 07
       
    Landeskarten 1:50000   WILDSTRUBEL  263
    zu bestellen im toposhop
       
    Referenzpunkt Uf der Egge 
       
    Koordinaten 614400/145450  E 7° 37' 33.9
    E 7.626085 - N 46.460224
       
    Höhe ü. M. 1784 m
       
    Lage der Alp Zusammen mit den Ueschinenschafbergen (565-17 bis -20) bildet die Alp auf 1510 - 2310 m ein eigentliches Seitental von Kandersteg, das in NE Richtung verläuft und den SW Gemeindezipfel in sich schliesst. Der grösste Teil des NW-Hanges, die oberen Randgebiete ganz allgemein, und das natülich durch einen Felsgürtel getrennte Alpschelen dienen heute als Schafalpen (565-17 bis 20). Daher fällt das eigentliche Alpgebiet der Rindviehalp Ueschinen grösstenteils auf die über 5 km lange SE-Flanke. Zwischen Ausser- und Inner-Ueschinen sind bedeutende Flächen mit Geröll und Lawinenschutt überdeckt. Allerdings ist auch die übrige Alp vielfach steinig, aber im grossen und ganzen zählt sie zu den bestgräsigen Alpen überhaupt.
       
    Wege zur Alp Mit dem PW oder mit der Bahn bis Kandersteg ( 1176 m). Von dort zu Fuss auf Wanderwegen bis zum Oberstafel (Wanderbuch 3095, Routen 34a und 37; 3100, kurzes Stück auf Route 6 und Route 15a).
       
    Touristische Informationen Vorne im Alptal führt Ueli Künzi-Matile das Restaurant Lohner, 033 675 22 92;dort führt die "Hintere Gasse", Wanderbuch 3100, Routen 6 vorbei; vgl. auch www.via-alpina.com).
    Anspruchsvolle Gebirgswanderungen über Bergwanderwege führen aus dem hintersten Teil des Hochtales mit dem Tällisee über den Chindbettipass (2623 m) auf die Engstligenalp; über die ebenso hohe Pass Rote Chumme zum Daubensee an der Gemmi; über Schwarzgrätli (2383 m) ins Hotel Schwarzenbach an der Gemmi; rund ums Tschingelochtighorn, über Engstligengrat oder über den Ueschinengrat (Wanderbuch 3095, Routen 34, 37; 3097, Routen 19, alle mit Varianten; 3100, Route 15a+b).
       
    Infrastruktur Die Alp ist seit 1982 von Kandersteg aus bis Bletschli, auf 1900 m, weit hinten im Tal, mit einer Güterstrasse vollständig erschlossen, die geschotterte Anschlüsse zu allen Hütten und Hüttengruppen aufweist.
    Energieversorgung durch Dieselaggregate und teilweise Solarzellen.
    Die Wasserversorgung der einzelnen Hütten ist Privatangelegenheit der Hüttenbesitzer. Über die ganze Alp verteilt hat es zahlreiche gute Quellen. Die Alpschaft übernimmt die Kosten für Brunnentröge und bezahlt an grössere gemeinsame Zuleitungen Pauschalbeiträge.
       
    Stafel  Ueschinen bildet die sechs zweistafligen Sennten 3003 - 3005, 3010, 3012 und 190 mit entsprechender Zulassungsnummer.
       
    Bestossung Usser Ueschinen :  389 Stösse   in 17 Tagen (Mitte Juni bis Anfang Juli)
    Inner Ueschinen :  390 Stösse   in 53 Tagen (Anfang Juli bis Ende August)
    Usser Ueschinen :  389 Stösse   in 10 Tagen (Ende August bis Anfang September)

    Alpzeit (gesamte, total) : 80
    Normalstösse : 311
       
    Weideflächen 440 ha  Weideland ,  17 ha  Waldweide,  10 ha  Wildheu ,  3 ha  Streueland  Total  470 ha
       
    Besonderes zur Alp Die Flächen enthalten die vier Schafberge 565-17 bis 20 nicht.
    Auf Balmen wurden alle Hütten von Lawinen weggeputzt und sind somit alle 1928 neu gebaut worden.
    An der alten Bunderchrindi-Route hat der Staat Bern früher Schwefel zur Pulverherstellung abgebaut; die gelben Flecken und die Abbaulöcher im hinteren Teil des Fluhbandes auf der Sonnseite der Alp sind noch zu sehen, ältere Einheimische wissen auch noch Bescheid.
    Im Lawinenwinter 1999 wurden 4 Hütten hinweggefegt und 4 weitere stark beschädigt. 
       
         
     
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    Dienstag 06.12.2022